Aktuelles

  • Hausratversicherung: Worauf Wechselwillige besonders achten
    von germanBroker.net am 22. Oktober 2021 um 4:17

    Wer seinen Hausrat-Versicherer wechseln möchte, achtet nicht allein auf den Preis. Welche Leistungen Wechsel- und Abschlusswillige interessieren, zeigt eine aktuelle Untersuchung. 2021 gab es rund 50,62 Millionen Personen, die selbst eine Hausratversicherung besaßen oder in deren Haushalt jemand anderes über eine solche Versicherung verfügte, ermittelte die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, kurz AWA genannt. Die Hausratversicherung zählt damit zu den am häufigsten abgeschlossenen Versicherungen in Deutschland. Doch welche Faktoren entscheiden über einen Wechsel des Anbieters? Das lässt sich aus einer aktuellen Erhebung des Forschungs- und Beratungsinstituts Sirius Campus ablesen. Stark vereinfacht gesagt, wurden den Umfrageteilnehmern Produkte vorgestellt, die verschiedene Merkmale hatten. Die Wechsel- und Abschlusswilligen sollten diese dann gewichten. Eine Erkenntnis daraus: Der Preis ist nicht das wichtigste Kriterium. Besonders wichtig sind den Umfrageteilnehmern Cyber-Versicherungsleistungen, die in der Hausrat-Police enthalten sind. An zweiter Stelle steht ein kostenfreier Schlüsselservice, falls man sich aus der Wohnung aussperrt. Erst an dritter Stelle folgt ein attraktiver Preis. Über die Studie: Das Forschungs- und Beratungsinstitut Sirius Campus GmbH befragte für die Untersuchung „Wirksame Angebots- und Markenkommunikation fu?r Hausrat-Versicherungen“, 741 Abschluss- und Wechselwillige fu?r eine Hausrat-Versicherung im Mai bis Juni 2021.

  • Zuschüsse für professionelle Zahnreinigung
    von germanBroker.net am 19. Oktober 2021 um 4:16

    Eine professionelle Zahnreinigung ist teuer. Als Kassenleistung gilt sie nicht, jedoch beteiligen sich viele Krankenkassen an den Kosten. Die Studie eines Maklerunternehmens zeigt nun aber: Zuschüsse sind oft gering und bei manchen Kassen schwer zu erhalten. Die Experten empfehlen darum eine Zahnzusatzversicherung. Die Entfernung von Zahnstein, also von harten Zahnbelägen, ist Kassenleistung. Für die professionelle Zahnreinigung (PZR) gilt das jedoch nicht – trotz Empfehlung vieler Zahnärzte zu einer solchen Behandlung. Die Beliebtheit der PZR bringt aber viele gesetzliche Kassen dazu, die Behandlungskosten freiwillig zu bezuschussen. Über Zahlen informierte kürzlich die Studie eines Online-Maklers. Demnach beteiligen sich immerhin 92 von 103 Krankenkassen an Kosten für professionelle Zahnreinigungen. Was aber zunächst gut klingt, hat auf den zweiten Blick seine Tücken. Denn oft wird nur ein kleiner Teil der Kosten übernommen – durchschnittlich 46 Euro über alle Kassen hinweg bei Behandlungskosten zwischen 80 und 120 Euro. Bonusprogramme machen Bezuschussung kompliziert Zudem sind die Zuschüsse zumindest bei einem Teil der Kassen schwer zu erhalten. Koppeln doch 36 Prozent der untersuchten Kassen die Auszahlung an ihr Bonusprogramm. Demnach ist eine gewisse Anzahl an Pflicht- und Wahlmaßnahmen Bedingung, um sich überhaupt für eine Teilerstattung zu qualifizieren – mit entsprechendem Zeitaufwand. Zumal durch das Bonusprogramm auch weitere Kosten entstehen können, sobald andere geforderte Maßnahme ebenfalls Geld kosten. Zwar bekommen die Versicherten, im Gegenzug für die Teilnahme am Bonusprogramm, Prämienpunkte für jede Maßnahme gutgeschrieben. Diese Punkte kann man in einem zweiten Schritt gegen eine (zu versteuernde) Geldprämie eintauschen. Da die Prämie für eine professionelle Zahnreinigung aber beispielsweise nur neun oder zehn Euro beträgt, reicht die Summe aus anteiligem Zuschuss und Prämie dennoch nicht aus, die Kosten zu decken. Zu bedenken ist: Sowohl Zuschuss als auch Prämie bekommt man nur bei erfolgreicher Teilnahme am Bonusprogramm. Geringe Zuschüsse zu teils aufwendigen Bedingungen: Gesetzliche Krankenkassen machen es ihren Versicherten nicht leicht mit der professionellen Zahnreinigung. Aus diesem Grund empfehlen die Macher der Studie auch den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Einige Krankenkassen bieten zwar „interessante Anreize“, viele gute Zahnzusatzversicherungen würden aber „deutlich mehr Prophylaxe-Kosten“ übernehmen, „ohne dabei teuer zu sein“. Wer sich hierzu informieren will, sollte sich an eine Expertin oder einen Experten wenden.

  • Nachhaltige Policen: Hilfe beim Klimaschutz
    von germanBroker.net am 15. Oktober 2021 um 4:53

    Versicherer entwickeln immer mehr Vorsorgeprodukte, die auch Ziele des Klimaschutzes unterstützen. Diese nachhaltigen Policen sind jedoch noch wenig bekannt, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Zeit, dass sich dies ändert. Tief Bernd: Vorbote der Klimawandels Die Bekämpfung des Klimawandels und der Erderwärmung gehört zu den größten Herausforderungen der Zukunft. Das wurde auch durch Tief Bernd im Juni diesen Jahres schmerzlich bewusst – die Schäden waren verheerend, durch die Unwetterkatastrophe verloren 183 Menschen ihr Leben. Solch tragische Vorboten des Klimawandels lassen sich nicht mehr übersehen. Auch Finanzdienstleistungen und Versicherungen kommen am Thema Klimaschutz nicht mehr vorbei. Zumal Schäden durch extreme Unwetterereignisse bei den Unternehmen immer höhere Schadensummen verursachen. So gründeten einige der größten europäischen Versicherer im Sommer diesen Jahres eine Klima-Allianz – die Net-Zero Insurance Alliance (NZIA). Das ehrgeizige Ziel: Netto-Null-Emissionen ab 2050 und somit die Klimaneutralität. Und die Versicherungsbranche kann einiges tun, insbesondere mit der Anlagepolitik der Kundengelder: Wurden doch in den letzten Jahren Kriterien für Kapitalanlagen definiert für die Bereiche Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmungsführung (Governance). Die sogenannten ESG-Kriterien wurden zudem durch eine Verordnung der EU – die sogenannte „Taxonomie-Verordnung“ – vereinheitlicht. In Orientierung hieran können Kundengelder immer mehr in umweltfreundliche Geldanlagen fließen. „Grüne Versicherungen“ nehmen im Produktangebot der Versicherer zu Auf Grundlage dieser Vorgaben entwickeln auch immer mehr Versicherer „grüne Versicherungen – Produkte, die einen besonderen Wert auf Umwelt- und Klimaschutz legen. Jedoch: Solche nachhaltigen Policen sind Verbrauchern wenig bekannt, wie eine aktuelle Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigt. Demnach wissen nur 32 Prozent der Befragten, dass es überhaupt derartige Produkte gibt. Und nur vier Prozent der Befragten besitzt tatsächlich eine Police mit besonderem Schwerpunkt auf Umweltkriterien. Das Institut wollte aber auch wissen, ob Befragte ihr Geld in grüne Versicherungen investieren wollen. Immerhin 46 Prozent der Befragten können sich vorstellen, zukünftig derartige Produkte zu erwerben. Besonders groß ist die Bereitschaft unter jungen Menschen: Bei den 16- bis 29-Jährigen können sich sogar 51 Prozent der Befragten vorstellen, zukünftig solche Produkte zu erwerben. Das Marktpotential ist also vorhanden. Die Kenntnis der Umfrage könnte eine gute Gelegenheit sein, sich über nachhaltige Versicherungsprodukte zu informieren. Wer mehr wissen möchte und zudem mit einem guten Vorsorgeprodukt auch den Umweltschutz unterstützen möchte, sollte sich unbedingt beraten lassen.

  • Gründe für Kürzung Riester-Zulage
    von germanBroker.net am 12. Oktober 2021 um 4:51

    Mit der Riester-Rente fördert der Staat zusätzliche private Altersvorsorge. Doch mitunter werden die Zulagen gekürzt. Warum das so ist und wie sich das verhindern lässt. Mit der Riester-Rente feiert ein stark umstrittenes Altersvorsorge-Produkt sein 20-jähriges Bestehen. Während Kritiker hohe Kosten betonen, stellen die Befürworter vor allem die Förderung heraus: Neben der Grundzulage von 175 Euro pro Person gibt es vom Staat auch noch eine Kinderzulage von 300 Euro für jedes ab 2008 geborene, kindergeldberechtigte Kind (vor 2008 geboren 185 Euro). Doch diese Zulagen können gekürzt werden, wenn die Voraussetzungen für eine Förderung nicht (mehr) erfüllt werden. Drei besonders häufige Gründe für die Zulagen-Kürzung: Gestiegenes Einkommen Rückkehr in den Beruf nachder Elternzeit Wegfall der Kinderzulage All das kann dazu führen, dass der vorgeschriebene Mindesteigenbetrag nicht erreicht wird. Vorgeschrieben ist nämlich, dass vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahresbruttoeinkommens eingezahlt werden müssen. Die Zulagen werden dabei nicht berücksichtigt und es müssen mindestens 60 Euro pro Jahr sein. Ob diese Regelungen eingehalten werden, sollten Riester-Sparer deshalb mindestens einmal im Jahr gemeinsam mit ihrem Versicherungsvermittler prüfen.