Aktuelles

  • Vielen droht Minirente
    von germanBroker.net am 21. Mai 2019 um 4:33

    Aktuelle Zahlen des Bundesarbeitsministeriums zeigen: Mehr als elf Millionen Menschen droht eine Rente auf Grundsicherungs-Niveau. Das gilt selbst dann, wenn sie 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Daten, die erneut belegen: Allein auf die gesetzliche Rente sollte man sich nicht verlassen. Es sind keine schönen Zahlen, die aktuell das Bundesarbeitsministerium als Antwort auf eine kleine Anfrage im Bundestag vorlegen musste. Demnach verdienten im Jahr 2017 rund 11,32 Millionen Menschen so wenig, dass ihre Rente auch nach 45 Beitragsjahren nicht über der Höhe des aktuellen staatlichen Grundeinkommens liegen wird. Daraus kann man schließen, dass vielen Altersarmut droht. Über die Zahlen berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Konkret braucht man aktuell ein Bruttoeinkommen von rund 2.024 Euro im Monat, um wenigstens das Netto-Grundsicherungsniveau zu erreichen. Und das bedeutet keineswegs ein auskömmliches Alters-Einkommen. Im Bundesschnitt erhielt 2017 ein Senior, der auf die sogenannte Grundsicherung im Alter nach dem Sozialgesetzbuch angewiesen war, gerade einmal 814 Euro im Monat. Hierbei gilt es zu bedenken, dass sich der Satz nach den regionalen Lebenshaltungskosten richtet. In Hamburg wurde mit 855 Euro Sozialhilfe der höchste Betrag ausgezahlt, in Sachsen mit 736 Euro der niedrigste. Drei Säulen der Altersvorsorge Dass die Renten derart niedrig sind, hat viele Gründe. Hochgerechnet rund neun Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte erhalten aktuell nur einen Niedriglohn von weniger als 10,80 Euro pro Stunde, so berichtet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Auch brüchige Erwerbsbiographien und Zeiten von Pflege und Kindererziehung tragen dazu bei, dass viele nicht mehr auf eine auskömmliche Rente hoffen dürfen. Doch diesem Schicksal ist man nicht untätig ausgeliefert. So argumentiert nun auch ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung gegenüber RND, dass ja die gesetzliche Rente nicht die einzige Ertragsquelle für das Alter sei. Das deutsche Rentensystem setzt aktuell auf drei Säulen: die gesetzliche Rente, betriebliche und private Altersvorsorge. Und so haben viele Menschen weitere Einnahme-Quellen, um Armut im Alter zu verhindern: etwa private und Betriebsrenten, Kapitaleinkünfte, Einnahmen aus Vermietung oder Einkünfte eines Partners. Wichtig ist aber, dass man auch bei einem nicht ganz so hohen Einkommen an die Zukunft denkt und Vorsorge betreibt. Auch die Bundesregierung hat bereits mehrfach betont, dass viele Senioren ohne zusätzliche Vorsorge kein auskömmliches Alterseinkommen haben werden. Folglich fördert sie bestimmte Vorsorgeformen mit Steuergeldern. Hier hilft ein Beratungsgespräch, möglichst zeitig etwas für einen auskömmlichen Lebensabend zu tun. […]

  • Facebook-Passwort ändern
    von germanBroker.net am 17. Mai 2019 um 5:14

    Verbraucher- und Datenschützer warnen aktuell: Facebook-Nutzer sollten ihr Passwort ändern. Denn erneut sorgt der Social-Media-Gigant mit äußerst laschen Datenschutz-Vorkehrungen für Ärger. Das gilt vor allem auch für Gewerbetreibende. Was dahinter steckt. Verbraucherschützer warnen aktuell, dass die Nutzer von Facebook ihr Passwort ändern sollten. Grund ist, dass das Netzwerk erneut durch ein Datenschutzleck aufgefallen ist. So sei bei einer „routinemäßigen Überprüfung“ im Januar aufgefallen, dass rund 600 Millionen Login-Daten unverschlüsselt und im Klartext abgespeichert worden seien. Das heißt, jeder der rund 20.000 Mitarbeiter hätte sie lesen und kopieren können, um sie eventuell zu missbrauchen. Bisher ist aber kein Missbrauch der Login-Daten bekannt geworden. Auch Facebook wiegelt ab: Es seien keine Daten nach außen gedrungen. Dennoch empfiehlt nun die Verbraucherzentrale Sachsen, dass die Nutzer ihr Passwort ändern sollten. Das gilt besonders, wenn man den Account auch gewerblich nutzt. Denn im schlimmsten Fall könnten dann wiederum andere Daten entwendet werden, etwa von Kunden. Hier sei daran erinnert, dass man dank Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hier mittlerweile strengere Regeln befolgen muss. Betroffen sind übrigens auch Instagram-Accounts. Speziell Unternehmer und Gewerbetreibende sollten auch ihren Versicherungsschutz checken, inwiefern sie gegen Cyberrisiken abgesichert sind. Schließlich verschaffen sich Hacker recht häufig unbefugt Zugriff zu Kundenprofilen, um sensible Daten abzugreifen. Schnell hat man dann nicht nur Ärger mit dem Gesetzgeber — sondern auch einen Image-Schaden, der im schlimmsten Fall Kunden kostet. Hier bietet eine Cyberversicherung Schutz. Auch kleine und mittlere Unternehmen finden hier den passenden Vertrag. Allerdings sollte man auf die Details achten, denn die Angebote sind noch wenig standardisiert und unterscheiden sich stark. Im Vertrag enthalten sein sollte die Betriebsunterbrechung: also Ersatz für Ertragsausfälle in der Zeit, in der die Firma aufgrund der Cyberschäden stillsteht. Auch die Herstellung von IT-Systemen und Drittschäden (zum Beispiel den möglichen Imageverlust eines Unternehmens bei Datendiebstahl) sollte versichert sein. Experten empfehlen übrigens, dass man für mehrere Accounts und Social-Media-Plattformen auch mehrere Passwörter verwenden sollte. Sonst haben Datendiebe mit einem Hack auch Zugang zu allen anderen Diensten. Darüber hinaus sollten Unternehmer genau bedenken, wer in der Firma auf welche Weise Zugang zu Daten hat. […]

  • Massenkarambolage - Schadenübernahme?
    von germanBroker.net am 14. Mai 2019 um 5:10

    Ein Hagelschauer hat vor kurzem die A71 in eine Rutschbahn verwandelt, so dass mehr als 50 Autos ineinander krachten. Mehrere Menschen wurden verletzt. Anlass für die Versicherungswirtschaft, noch einmal auf ein vereinfachtes Verfahren bei Schadenregulierungen hinzuweisen, welche nach Massenkarambolagen greift. Wie gefährlich plötzlich auftretende Glätte und fehlender Sicherheitsabstand sein können, zeigte sich am 27. April in den Mittagsstunden. Auf der A71 bei Schwarza in Thüringen hagelte es plötzlich, die überfrierende Glätte ließ den Fahrern keine Chance. 50 Autos krachten ineinander und verwandelten die Autobahn in ein Trümmerfeld. Zum Glück verloren bei dem Unfall keine Menschen ihr Leben - mehrere Personen wurden aber schwer verletzt. Die deutsche Versicherungswirtschaft hat nun bekanntgegeben, wie sie den Schaden regulieren will. Und noch einmal darauf hingewiesen, dass bei solchen Massenunfällen auf Autobahnen ein vereinfachtes Verfahren greift. Eine gute Nachricht ist das für alle, die nur eine Kfz-Haftpflicht abgeschlossen haben, aber keinen Kaskoschutz. Sie bekommen nun auch den Schaden am eigenen Fahrzeug erstattet: trotz der fehlenden Absicherung. Um den Schaden ersetzt zu bekommen, muss man sich nämlich nur an den eigenen Kfz-Versicherer wenden. Er zahlt dann die Personen- und Fahrzeugschäden. „Auch wer zum Beispiel keine Kaskoversicherung abgeschlossen hat, bekommt durch das vereinfachte Regulierungsverfahren die Schäden am eigenen Auto ersetzt“, schreibt der Branchenverband GDV. Das gilt freilich nur für solche Massenkarambolagen. Seit 2015 gibt es dieses vereinfachte Verfahren bei Massenunfällen. Ganz selbstlos ist es aus Sicht der Versicherer freilich nicht, auch wenn es den Verunfallten nützt. Bei einem Massenunfall ist die Situation häufig unübersichtlich und chaotisch. Der Verursacher kann praktisch kaum ermittelt werden, weil der Unfallhergang nicht eindeutig rekonstruiert werden kann. Es wären also lange Rechtsstreite mit mehreren Unfallparteien zu erwarten, möglicherweise ohne Ergebnis - deshalb zahlen die Versicherer vorbehaltlos den Schaden des eigenen Kunden. Ob ein Massenunfall vorliegt, entscheidet in der Regel ein Gremium des GDV. Dafür gibt es aber fest definierte Maßstäbe. So darf kein Unfallverursacher eindeutig ermittelbar sein. Auch müssen mindestens 40 Autos verwickelt sein und ein enger räumlicher und zeitlicher Zusammenhang bei dem Unfallgeschehen bestehen. In Ausnahmefällen, etwa bei sehr schlechter Witterung und kaum rekonstruierbaren Unfallgeschehen, reichen auch schon 20 Autos. Dennoch gilt: Um Schäden am eigenen Auto abzusichern, ist ein Kaskoschutz fast immer erforderlich. Das zeigt auch ein anderer Unfall. Auf der A7 nahe dem bayerischen Nesselwang waren am Tag zuvor zwölf Autos ineinander gekracht. Zu wenig, um die Bedingungen für einen Massenunfall zu erfüllen. Hier müssen die Fahrer ohne Kasko den Schaden am eigenen Auto selbst zahlen. Eine Teilkaskoversicherung zahlt bei Schäden am eigenen Auto durch Wildunfälle (in vielen Verträgen nur Haarwild wie Rehe und Wildschweine, aber nicht bei Vögeln und Haustieren) und Marderbisse, bei Diebstahl und Glasbruch. Wer das eigene Auto darüber hinaus absichern will, etwa auch bei einem selbst verschuldeten Unfall, muss in der Regel eine Vollkasko abschließen. […]

  • Berufsunfähig wegen psyschischer Erkrankung
    von germanBroker.net am 10. Mai 2019 um 4:21

    Erneut zeigt die Studie eines großen Versicherers, was Fachleute schon wissen: Kopfarbeit ist die wichtigste Ursache, weshalb Menschen ihren Beruf aufgeben müssen. Sie verdrängt damit körperliche Gebrechen wie etwa eine Schädigung der Gelenke oder ein Rückenleiden als Hauptursache. Das ist ein Fakt, den Menschen mit geistigen Berufen nicht ignorieren sollten. Sollte man eine private Berufsunfähigkeitsversicherung auch dann besitzen, wenn man im Büro arbeitet, als Pädagoge, kaufmännischer Angestellter oder wenn man einem anderen geistigen Beruf nachgeht? Die Antwort muss ganz klar lauten: natürlich, und zwar gerade dann. Das zeigt ganz frisch der „Report Berufsunfähigkeit“, den der Versicherer Swiss Life anhand tausender Kundendaten ausgewertet hat. Demnach sind psychische Erkrankungen mittlerweile Hauptursache, wenn ein privater Versicherer eine Berufsunfähigkeits-Rente auszahlt. 37 Prozent aller neu bewilligten Leistungen resultieren aus psychischen Erkrankungen. Weniger häufig sind Ursachen, die aus körperlich schwerer Arbeit resultieren Dem entgegen nimmt die Bedeutung jener Berufsunfähigkeits-Gründe ab, die aus einer schweren körperlichen Tätigkeit resultieren. Zu unterschätzen sind freilich auch diese nicht. Etwa jeder vierte Leistungsfall (24 Prozent) betrifft Erkrankungen des Bewegungsapparates als zweithäufigste Ursache. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Fliesenleger aufgrund seiner dauerhaften Arbeit am Boden kaputte Knie und einen kaputten Rücken hat. Weitere 14 Prozent resultieren aus Unfällen als dritthäufigster Ursache. Es folgen Krebs (neun Prozent), Herz-, Kreislaufkrankheiten (acht Prozent) sowie innere Erkrankungen mit vier Prozent aller Neurenten. In diesen Zahlen spiegelt sich auch der Wandel der Arbeitswelt wider, ging doch der Anteil an „Malocherjobs“ in den letzten Jahren stetig zurück. Hingegen steigt die Bedeutung von Dienstleistungs- und geistiger Arbeit in unserer Gesellschaft und damit einhergehende Ursachen für Berufsunfähigkeit. Das zeigt auch der langfristige Trend. Bei BU-Leistungen aufgrund psychischer Erkrankungen gab es in den vergangenen zehn Jahren einen Anstieg um satte 40 Prozent. Auch wenn andere Studien teils leicht abweichende Zahlen zeigen, ist diese Entwicklung in allen untersuchten Statistiken nachweisbar. Frauen unter 30 besonders oft wegen Psyche berufsunfähig Teils zeigen sich auch deutliche Unterschiede bei den Geschlechtern. Laut Report ist das Risiko für Frauen deutlich höher, aufgrund psychischer Ursachen ihren Beruf aufgeben zu müssen. Sind doch für 44 Prozent der Frauen BU-Leistungen durch eine psychische Erkrankung verursacht, jedoch nur für 28 Prozent der Männer. Bei Frauen unter dreißig Jahren betrifft die Psyche sogar beinahe jeden zweiten Fall einer Berufsunfähigkeit. Dem entgegen sind Männer unter 30 weit stärker durch Unfälle bedroht: Sie betreffen 33 Prozent aller neuen BU-Fälle. Zum Vergleich: Bei jungen Frauen sind Unfälle nur für neun Prozent verantwortlich. Wer einen geistigen Beruf ausübt, sollte sich folglich auch über den Schutz der Arbeitskraft informieren. Hier hilft ein Beratungsgespräch, den passenden Schutz bei den oft recht komplexen Tarifen zu finden. […]

 

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