Aktuelles

  • Niedrigzins: Zinssparen führt zu hohen Kaufkraftverlusten
    von germanBroker.net am 3. August 2021 um 4:15

    Wer sein Geld überwiegend zu niedrigen Zinsen anlegt, der macht Realverluste. Aus diesem Grund sollte beim Sparen auch zu Fonds und Aktien gegriffen werden. Deutsche haben den Ruf als Sparweltmeister. Und sie machen diesem Ruf auch während der Corona-Pandemie alle Ehre: Das Geldvermögen stieg im Jahr 2020 auf einen Rekordwert. Sieben Billionen Euro horten die Deutschen mittlerweile. Doch trotz Niedrigzins wird das Geld überwiegend in traditionellen Anlageformen angelegt, die kaum noch etwas einbringen. So lagern 28,7 Prozent des Gesamtvermögens-Portfolios in Bargeld und Sichteinlagen. Sichteinlagen bezeichnen jedes Guthaben, über welches sofort via Scheck oder Überweisung verfügt werden kann – das klassische Girokonto ist hier zu nennen. Hinzu kommen 11,7 Prozent, die Deutsche in Termin- und Spareinlagen investieren. Mehr als vierzig Prozent des Vermögens der Deutschen liegen also immer noch in Produkten des Null- oder gar Minus-Zins. Sparer machen real große Verluste Was das Parken der Gelder auf Giro- und Tagegeldkonten aber für Sparer bedeutet, veranschaulicht der Wirtschaftswissenschaftler Oscar A. Stolper anhand einer Beispielrechnung. Hierfür errechnet er die Realverzinsung: Die Differenz von Nominalzins und Inflationsrate. Steigt doch die Inflation derzeit leicht an: Die aktuelle Inflationsrate (für Juni 2021) liegt bei 2,3 Prozent. Wer nun 10.000 Euro bei einer Inflationsrate von zwei Prozent und einem Zinssatz von null Prozent anlegt, verliert im Laufe einer Dekade rund 1.797 Euro an Kaufkraft – und damit annähernd ein Sechstel seines Vermögens. Der Wissenschaftler nennt auch eine Zahl für den deutschlandweiten Realverlust durch Sichteinlagen. Allein zwischen 2017 und 2020 hätten Sparer mit Geld in Sichteinlagen etwa 79 Milliarden Euro an Kaufkraft verloren. Zinssparen führt also derzeit zu hohen Verlusten der Kaufkraft. Mehr Mut zur Börse Was aber ist zu tun? Experten raten immer wieder, stärker in Fonds oder Aktien zu investieren. Denn wenngleich es immer wieder zu Schwankungen an den Börsen kommt, zahlt sich Beharrlichkeit aus: Statistiken offenbaren, dass lang gehaltene Geldanlagen an den Börsen häufig positive Renditen zwischen sechs und acht Prozent bedeuten. Sogar die Verbraucherschützer der Stiftung Warentest schreiben: Bei einem Anlagehorizont von 20 Jahren oder länger könne auch ein sicherheitsorientierter Anleger in sein Vorsorge-Portfolio „getrost Aktien beimischen“. Der Niedrigzins erzwingt also ein Umdenken beim Sparen. Wer hierzu mehr wissen will, der sollte sich an eine Expertin oder einen Experten wenden.

  • 2020 verursachten Unwetter 350 Mio. Euro Schaden an KFZ
    von germanBroker.net am 30. Juli 2021 um 4:46

    155.000 versicherte Kfz-Schäden wurden 2020 durch Sturm, Hagel, Blitz oder Überschwemmungen verursacht und sorgten für 350 Millionen Euro Gesamtschaden. Am schlimmsten traf es Autobesitzer in Bayern. Die gute Nachricht zuerst: Verglichen mit den Schadenzahlen früherer Jahre verlief das Schadenjahr 2020 im Kfz-Bereich unterdurchschnittlich. Die 350 Millionen Euro Gesamtschaden liegen deutlich unter den 850 bis 900 Millionen Euro, die Versicherer in anderen Jahren für Kfz-Schäden durch Naturereignisse ausgeben. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), der diese Zahlen veröffentlichte, führt das auf das Ausbleiben schwerer Hagelereignisse und die vergleichsweise glimpflichen Herbststürme im Jahr 2020 zurück. Am stärksten von den Unwettern betroffen waren Autofahrer in Bayern. Mit durchschnittlich 4,9 Schadenmeldungen auf 1.000 kaskoversicherte Fahrzeuge führt Bayern die bundesweite Naturgefahrenbilanz an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Baden-Württemberg (4,0) und Nordrhein-Westfalen (3,2). Schlusslicht der Statistik ist Schleswig-Holstein. Mit 1,5 Schadenmeldungen pro 1.000 ganzjährigen Verträgen sind hier die Autofahrer vergleichsweise glimpflich davongekommen. Vor den finanziellen Folgen eines Schadens am eigenen Fahrzeug kann man sich mit einer Kaskoversicherung schützen. Die Voll- bzw. Teilkaskoversicherung übernimmt unter anderem die Kosten für Schäden durch Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmungen. Die Vollkaskoversicherung ersetzt – zusätzlich zu den Leistungen der Teilkaskoversicherung – weitere Schäden am eigenen Auto, zum Beispiel die Schäden nach einem selbst verursachten Unfall.

  • Telefondiagnose kann Versicherungsschutz kosten
    von germanBroker.net am 27. Juli 2021 um 5:29

    Covid-19 verursacht in der Bevölkerung viel Unsicherheit. Das betrifft auch die Frage, ob man bei einer anderen Erkrankung auf Reisen einen Arzt aufsuchen soll oder für eine Diagnose lieber zum Telefonhörer greift. Das aber kann ein Fehler sein, zeigt ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts (AG) München (Az. 174 C 6951/20). Insbesondere in Zeiten mit vielen Neuinfektionen sind die Praxen stark ausgelastet. Zudem fürchten viele Menschen eine Ansteckung im Wartezimmer. So erscheint es insbesondere in Risikogebieten vernünftig, zunächst einmal mit dem Hausarzt zu telefonieren. Das aber kann ein Fehler sein. Bei einer schweren Krankheit, die zum Abbruch der Reise führt, sollte man nämlich dennoch einen Arzt vor Ort aufsuchen, droht doch ansonsten der Verlust von Ansprüchen aus der Reiserücktrittsversicherung. Das musste auch ein Ehepaar erfahren, das in der ersten Hochphase der Corona-Pandemie ausgerechnet im schwer betroffenen Südtirol eine Skitour machte. Das Paar hatte hierfür verschiedene Hotels gebucht, wollte über mehrere Tage eine weite Route abfahren. Der Mann allerdings stürzte schon kurz nach Antritt der Reise auf einer Loipe, erlitt schmerzhafte Verletzungen am Rücken und kontaktierte dann aus Südtirol seinen deutschen Hausarzt per Telefon. Hausarzt riet telefonisch von Arztbesuch in Südtirol ab Zu dieser Zeit war gerade eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die Region ausgesprochen worden. Aus diesem Grund riet der Arzt davon ab, eine Klinik oder eine Arztpraxis vor Ort in Südtirol aufzusuchen – sicher ist bekanntlich sicher. Stattdessen empfahl er, gegen die Schmerzen zunächst Schmerzmittel zu nehmen. Das Ehepaar befolgte den Rat und entschied sich zur schnellen Heimreise. Bestand doch die zusätzliche Gefahr, dass aufgrund der Pandemie Grenzen geschlossen werden. Das Paar flog also zurück und begab sich in Deutschland in Quarantäne. Ein Arzt wurde auch hier nicht aufgesucht. Nun meinte das Ehepaar, es könne die bezahlten, aber nicht genutzten Teilleistungen der Pauschalreise in Höhe von 835,00 Euro sowie die geleistete Anzahlung für das stornierte Hotelzimmer in Höhe von 850,00 Euro von der Reiserücktrittsversicherung zurückfordern. Die Versicherung aber verneinte eine Einstandspflicht. Denn zwar regelten die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) tatsächlich einen Anspruch auf anteilige Kosten für nicht in Anspruch genommene Leistungen. Das trifft aber nur zu bei einer schweren Erkrankung – diese muss dazu führen, dass die weitere Durchführung der Reise nicht mehr zumutbar ist. Und es gehört zu den Obliegenheiten für die Reiserücktrittsversicherung, eine solche Krankheit durch Besuch eines Arztes zu beweisen. Weil dies unterblieb, verweigerte die Versicherung die Zahlung. Das Ehepaar ging also vor Gericht – und verlor. Urteilte doch das Gericht: Eine Ferndiagnose, die einzig auf einer telefonischen Erörterung der Sachlage beruht, reiche auch in Corona-Zeiten als Beweis einer schweren Krankheit nicht aus. Stattdessen hätte der Mann tatsächlich vor Ort eine Praxis oder ein Krankenhaus aufsuchen müssen. Für eine Telefondiagnose muss eine Versicherung nicht zahlen. Reisen in Corona-Zeiten: Guter Versicherungsschutz ist wichtig Das Urteil zeigt: Gerade in Corona-Zeiten sollte man mit dem Versicherungsschutz auf Reisen nicht zu fahrlässig umgehen. Birgt die neue Situation doch Fallstricke, die bisher unbekannt waren. Zumal es viele weitere Situationen gibt, die Rat erfordern. Was ist zum Beispiel, wenn man im Urlaubsland in Quarantäne muss oder tatsächlich an Corona erkrankt? Welche Kosten drohen und wie kann man sich absichern? Die Pandemie-Zeit sollte also Anlass sein, sich vor Antritt einer Reise von einer Versicherungsexpertin oder einem -experten beraten zu lassen.

  • Pflegevorsorge auch in jungen Jahren
    von germanBroker.net am 23. Juli 2021 um 4:22

    Pflegevorsorge ist doch nur im Alter ein Thema? Neue Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums zeigen, dass dies nicht so ist. Zwar steigt mit zunehmendem Alter tatsächlich die Wahrscheinlichkeit, ein Pflegefall zu werden. Aber auch Deutsche unter 65 Jahren sind zahlreich betroffen. Pflegevorsorge ist wichtig! Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesregierung. Nicht nur, weil es in Deutschland immer mehr Pflegebedürftige gibt, die gut umsorgt sein wollen: 4,32 Millionen waren es bereits zum Jahresende 2020 und damit knapp 62 Prozent mehr gegenüber 2015. Sondern auch, weil einen die Pflegebedürftigkeit auch in jüngeren Jahren treffen kann. 1,02 Millionen Menschen erhalten Leistungen aus der Pflegeversicherung, obwohl sie jünger sind als 65 Jahre. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums. Keineswegs ist es so, dass sie weniger stark betroffen sind. Fast die Hälfte der „jüngeren“ Pflegebedürftigen hat einen der drei höchsten Pflegegrade 3, 4 oder 5. Sie sind entsprechend eingeschränkt. Gleichwohl haben Hochbetagte ein weit höheres Risiko, zum Pflegefall zu werden: mehr als die Hälfte aller Pflegebedürftigen (53,8 Prozent) ist über 80 Jahre alt. Dabei kann einen die Pflegebedürftigkeit auch bereits in jungen Jahren treffen. 186.637 Personen sind jünger als 15 Jahre und weitere 145.137 Pflegebedürftige zählten zur Altersklasse 15 bis unter 30 Jahre, so zeigt die Pflegestatistik. Entsprechend empfiehlt es sich, das Thema Pflegevorsorge auch in jungen Jahren schon auf die Themenliste zu setzen. Ursachen sind nicht nur Verkehrs- und Sportunfälle, sondern oft auch schwere Krankheiten. Schützen kann man sich mit Invaliditäts- und Pflegezusatzversicherungen. Auch deshalb, weil die gesetzliche Pflegeversicherung nur ein Teilkasko-Schutz ist: sie ist gar nicht dafür angedacht, alle Kosten zu übernehmen. Sie soll das finanzielle Risiko nur erleichtern. Geförderte Tarife: oft nicht die bessere Wahl Wer sich rechtzeitig gegen das Pflegerisiko absichert, hat für den Fall der Fälle finanziell vorgesorgt. Das empfiehlt sich auch aus einem weiteren Grund: nicht geförderte Pflegezusatz-Policen können mitunter preiswerter und umfangreicher sein als jene staatlich geförderten, die unter dem Namen „Pflege-Bahr“ bekannt sind, benannt nach dem früheren Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Aber Vorerkrankungen und ein höheres Lebensalter wirken sich negativ aus: entweder man findet nur einen teureren Schutz oder schlimmstenfalls gar keinen. Auch deshalb empfehlen viele Expertinnen und Experten, schon zeitig vorzusorgen. Beim Pflege-Bahr sind Risikozuschläge aufgrund von Vorerkrankungen hingegen unzulässig, weshalb diese Policen mitunter sogar teurer und weniger leistungsfähig sind als die „normalen“ Angebote, sind hier doch mehr ältere und kränkere Menschen mit Gesundheitsrisiken versichert. Abgelehnt werden darf hier nur, wer bereits einen Pflegegrad zugesprochen bekam. Dennoch sollten auch die staatlich geförderten Tarife geprüft werden, denn auch hier gibt es sehr gute Angebote. 60 Euro schießt der Staat hier jährlich zu. Riskanter ist es hingegen, auf zusätzlichen Pflegeschutz komplett zu verzichten. Das Geld aus einer solchen Pflegezusatzversicherung kann dann genutzt werden, um Angehörige finanziell zu unterstützen. Denn auch dies verraten die Zahlen der Bundesregierung: 80 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zuhause betreut: und wünschen dies oft auch. Unterstützung bieten ambulante Pflegedienste, auch eine teilstationäre Unterbringung ist möglich. Das bedeutet aber oft auch, dass die Angehörigen ihre Arbeitszeit reduzieren müssen oder gar ganz aus dem Berufsleben ausscheiden. Ein Beratungsgespräch hilft, den passenden Schutz zu finden!

 

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