Aktuelles

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  • Offizielle Armutsgrenze: Hälfte der Renten unter Schwellenwert
    von germanBroker.net am 23. April 2024 um 4:44

    Mehr als jeder zweite Rentner in Deutschland, 10,1 Millionen Menschen, erhält eine gesetzliche Rente unterhalb der relativen Armutsgrenze. Das geht aus Zahlen hervor, die das Bundessozialministerium auf eine Anfrage der Fraktion Sahra Wagenknecht (BSW) mitgeteilt hat. Konkret angefragt hatte Wagenknecht, wie viele Menschen weniger als 1.100 Euro im Monat erhalten. Die aktuelle Armutsgrenze, die laut Statistischem Bundesamt derzeit bei 1.250 Euro im Monat liegt, wird damit noch deutlich unterschritten. Auf die Zahlen machte zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) aufmerksam. Zu beachten ist hierbei, dass es sich um relative Armut handelt. Diese ist von absoluter Armut abzugrenzen, die etwa durch Notlagen wie Hunger und Obdachlosigkeit gekennzeichnet ist. Eine Person gilt nach der EU-Definition als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt (Schwellenwert der Armutsgefährdung).

  • Erhöhte Aufmerksamkeit geboten: Wildunfälle im Frühjahr besonders wahrscheinlich
    von germanBroker.net am 19. April 2024 um 4:28

    In den Monaten April und Mai sollten Autofahrer verstärkt Vorsicht walten lassen, da in dieser Zeit die Wahrscheinlichkeit für Wildunfälle am höchsten ist. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) steigt das Risiko für Zusammenstöße mit Wildtieren im Frühjahr deutlich an. Dies wird unter anderem damit in Verbindung gebracht, dass viele Wildtiere zu diesen Zeiten aktiv auf Nahrungssuche sind. Der GDV empfiehlt besondere Achtsamkeit in Waldgebieten und an Feldrändern, insbesondere während der Morgenstunden und in der Dämmerung. Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit anpassen und stets bremsbereit sein, da höhere Geschwindigkeiten die Wucht eines Aufpralls verstärken können. Riskante Ausweichmanöver sind zu vermeiden, da diese häufig zu gefährlicheren Situationen führen als der Zusammenstoß mit einem Wildtier selbst. Sollte eine Kollision unvermeidbar sein, wird zu einer Vollbremsung bei festgehaltenem Lenkrad geraten. Begegnen Fahrer Wildtieren auf der Straße, sollten sie abblenden, bremsen und hupen, um die Tiere zu vertreiben. Fernlicht oder die Lichthupe können hingegen kontraproduktiv sein, da geblendete Tiere möglicherweise auf der Straße verharren. Die Statistik zeigt die Bedeutung dieser Vorsichtsmaßnahmen: Im Jahr 2022 registrierten die deutschen Kfz-Versicherer etwa 265.000 Wildunfälle, was Schäden in Höhe von über 950 Millionen Euro zur Folge hatte. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, in den Frühlingsmonaten besonders achtsam zu fahren und potenzielle Gefahren durch Wildtiere ernst zu nehmen.

  • Digitale Rentenübersicht: Umfrage offenbart Informations- und Beratungsbedarf
    von germanBroker.net am 16. April 2024 um 4:23

    Die Einführung der Digitalen Rentenübersicht (DRÜ) markiert einen entscheidenden Schritt hin zu mehr Transparenz und Eigenverantwortung in der Altersvorsorge der Bundesbürger. Doch eine aktuelle Umfrage offenbart noch erheblichen Informations- und Beratungsbedarf. Informationslücke trotz hoher Wichtigkeit Obwohl die DRÜ seit Herbst 2023 verfügbar ist, haben lediglich 38 Prozent der Befragten von ihr gehört und nur 22 Prozent haben diesen Service bereits genutzt. Diese Zahlen zeigen, dass trotz der hohen Bedeutung, die der DRÜ für die individuelle Altersvorsorge zukommt, das Bewusstsein in der Bevölkerung noch nicht entsprechend ausgeprägt ist. Nutzungsintention und Beratungsbedarf Unter den Nutzern der DRÜ herrscht allerdings eine positive Resonanz: 90 Prozent derjenigen, die sie bereits in Anspruch genommen haben, planen, dies auch zukünftig zu tun. Ein besonders hervorzuhebendes Ergebnis der Umfrage ist der ausgedrückte Wunsch nach zusätzlicher Beratung durch Berater oder Vermittler, den 90 Prozent der Nutzer als wichtig erachten. Dies unterstreicht die Rolle der DRÜ nicht nur als Informationsinstrument, sondern auch als Ausgangspunkt für weiterführende Beratungsgespräche. Jüngere Generation zeigt Interesse Interessanterweise nutzen auch junge Leute zwischen 18 und 34 Jahren die DRÜ und bekunden ein überdurchschnittlich hohes Interesse an zusätzlicher Beratung. Dies deutet auf ein gesteigertes Bewusstsein für die Notwendigkeit vorzeitiger und strategischer Altersvorsorgeplanung in dieser Altersgruppe hin. Datenschutz als Priorität Ein weiteres zentrales Ergebnis der Umfrage ist die hohe Priorität des Datenschutzes für die Nutzer der DRÜ. 84 Prozent der Befragten messen diesem Aspekt eine eher hohe oder sehr hohe Bedeutung bei. Dieser Punkt sollte bei der weiteren Entwicklung und dem Ausbau der DRÜ stets im Fokus stehen. Fazit und Ausblick Die Umfrageergebnisse legen nahe, dass die Digitale Rentenübersicht das Potenzial hat, ein wichtiges Instrument für die Planung der persönlichen Altersvorsorge zu werden. Allerdings ist es entscheidend, die Informationslücken zu schließen und die Bevölkerung umfassend über die DRÜ aufzuklären. Berater, Makler und Vermittler spielen hierbei eine zentrale Rolle, indem sie aktiv auf ihre Klienten zugehen und individuelle Beratung anbieten. Über die Umfrage: Die Umfrage wurde online vom Hamburger Marktforschungsunternehmen Appinio durchgeführt. Auftraggeber ist die Aeiforia GmbH.

  • Verkehr: Versicherer fordern klare Regeln für Cannabis im Straßenverkehr
    von germanBroker.net am 12. April 2024 um 5:20

    Die Versicherer drängen die Bundesregierung, im Rahmen der Cannabis-Legalisierung rasch klare Regeln für den Straßenverkehr zu etablieren. Insbesondere fordern sie ein Verbot des gefährlichen Mischkonsums von Alkohol und Cannabis. Auch wenn am 1. April 2024 der Besitz und Anbau kleiner Mengen Cannabis zum Eigenkonsum legalisiert werden sollen, bleiben wichtige Vorgaben für den Straßenverkehr wie THC-Grenzwerte vorerst aus. „Daher bleiben die aktuellen Regeln auch nach der Legalisierung vorerst bestehen, was bedeutet: Kiffen mag legal sein, aber bekifftes Autofahren nicht“, erklärt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des GDV. Die Versicherer befürchten besondere Probleme durch den Mischkonsum von Cannabis und Alkohol. „Die Kombination von Alkohol und Cannabis ist unberechenbar“, betont Asmussen. Daher sollte beim Vorhandensein von Alkohol eine Null-Toleranz-Grenze für Cannabis gelten. Das Ausmaß des Mischkonsums von Alkohol und Cannabis in Deutschland wird derzeit in einem Forschungsprojekt der Unfallforschung der Versicherer untersucht. Für Fahrten unter dem Einfluss von Cannabis gelten weiterhin die Bestimmungen des Straßenverkehrsgesetzes, die sie als Drogenfahrten klassifizieren. Sobald Cannabis im Blut nachgewiesen werden kann, begehen Fahrer eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbußen, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot geahndet wird. Im Falle eines Unfalls während einer Drogenfahrt begeht der Fahrer eine Straftat und riskiert seinen Versicherungsschutz. Zwar deckt die Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden des Unfallopfers vollständig ab, jedoch kann sie den Unfallverursacher in Regress nehmen. Die Kaskoversicherung kann ihre Leistungen kürzen oder sogar vollständig verweigern.

  • Die 6 häufigsten Formen von Versicherungsbetrug
    von germanBroker.net am 9. April 2024 um 5:18

    Etwa zehn Prozent der Schadensmeldungen, die von Versicherungsnehmern eingereicht wurden, wecken Verdacht auf möglichen Versicherungsbetrug und erfordern weitere Überprüfung. Diese Erkenntnis geht aus einer speziellen Analyse von über 600.000 Schadensmeldungen der letzten drei Jahre hervor, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) durchgeführt wurde. Diese Schadensmeldungen umfassten knapp 200.000 Einbrüche, die von Hausratversicherern gemeldet wurden, sowie über 400.000 Schäden an Kraftfahrzeugen, die der Privathaftpflicht- und privaten Tierhalterhaftpflichtversicherung gemeldet wurden. Der Schaden, der jährlich durch Versicherungsbetrug in der Schaden- und Unfallversicherung entsteht, wird von den Versicherern auf etwa 5 Milliarden Euro geschätzt. Die Analyse deutet darauf hin, dass etwa jeder zehnte Schaden in der Schaden- und Unfallversicherung Merkmale aufweist, die weiteren Untersuchungen bedürfen. Ein verdächtiger Fall bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Versicherungsbetrug vorliegt, sondern lediglich, dass der Schaden ungewöhnliche Merkmale aufweist, die statistisch betrachtet selten sind. Die Versicherer ergreifen verschiedene Maßnahmen zur Bekämpfung von Versicherungsbetrug. Spezielle Softwaretools werden eingesetzt, um verdächtige Muster in den Schadensmeldungen zu identifizieren. Darüber hinaus wird an KI-Lösungen gearbeitet, die die Betrugsabwehr weiter verbessern sollen. Trotz dieser technologischen Ansätze können geschulte Mitarbeiter der Betrugsabwehr auch Auffälligkeiten erkennen, die von Software nicht erkannt werden. Eine einfache Plausibilitätsprüfung kann oft bereits zeigen, ob der Schaden tatsächlich wie behauptet eingetreten ist. Wenn Abweichungen zwischen der gemeldeten Schadenhöhe und dem tatsächlichen Wert der beschädigten Gegenstände festgestellt werden, werden diese von geschultem Personal erkannt. Falls tatsächlich ein Versicherungsbetrug nachgewiesen wird, kann dies schwerwiegende Konsequenzen für den Kunden haben. Der Versicherer ist dann nicht verpflichtet, für den Schaden aufzukommen, kann den Versicherungsvertrag kündigen, die Kosten für Sachverständige vom Anspruchsteller zurückfordern und den Fall zur Anzeige bringen. Die häufigsten Formen von Versicherungsbetrug sind: Fingierte Schadenfälle, bei denen ein realer Schaden gemeldet wird, der nicht versichert ist. Fiktive Schadenfälle, bei denen Schäden angegeben werden, die in Wirklichkeit nie eingetreten sind. Provozierte Schadenfälle, bei denen der Schaden vorsätzlich vom Geschädigten herbeigeführt wird. Ausgenutzte Schadenfälle, bei denen ein reales Schadenereignis genutzt wird, um den Schaden vorsätzlich zu erhöhen. Verlagerte Schadenfälle, bei denen ein Schaden auf andere Personen oder einen anderen Zeitpunkt verlagert wird, um Versicherungsschutz zu erhalten. Betrügerische Vertragsgestaltung, bei der der Versicherungsnehmer den Versicherer bereits beim Vertragsabschluss täuscht.

  • Alarmierender Anstieg: Psychische Erkrankungen führen zu Rekordzahl an Fehltagen
    von germanBroker.net am 5. April 2024 um 5:16

    Die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen erreichte im vergangenen Jahr einen erschreckenden Höchststand. Laut dem Psychreport der DAK-Gesundheit stieg die Anzahl der Fehltage auf 100 Beschäftigte auf 323 an, was einem Anstieg von 51,6 Prozent im Vergleich zu vor zehn Jahren entspricht. Besonders besorgniserregend ist, dass dies bereits das fünfte Rekordjahr in Folge ist. Die Zunahme der Fehltage ist vor allem auf vermehrte kurze Krankschreibungen zurückzuführen, die auch durch die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) seit Anfang 2022 ermöglicht wurden. Depressionen waren die häufigste Ursache für psychische Fehltage, gefolgt von Belastungs- und Anpassungsstörungen sowie anderen neurotischen Störungen wie chronische Erschöpfung und Angststörungen. Mit 38 Prozent aller Psych-Fehltage wurden sie am häufigsten genannt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Fehltage aufgrund von Depressionen nur geringfügig um 3,1 Prozent auf 122 Fehltage je 100 Versicherte an. Stark angestiegen sind die Fehlzeiten aufgrund von Belastungs- und Anpassungsstörungen, die um 15,4 Prozent auf 89 Fehltage je 100 Versicherte zugenommen haben. Auch andere neurotische Störungen wie chronische Erschöpfung sorgten für einen Anstieg der Fehltage auf 37 je 100 Versicherte, während Angststörungen 24 Ausfalltage je 100 Versicherte verursachten. Ein auffälliger Unterschied besteht zwischen den Geschlechtern, wobei Frauen im Durchschnitt deutlich mehr Fehltage aufweisen als Männer. Während Männer durchschnittlich 252 Fehltage auf 100 Beschäftigte aufweisen, sind es bei Frauen 407 Fehltage. Obwohl die Anzahl der Krankheitstage gestiegen ist, ging die durchschnittliche Dauer der Krankschreibungen von etwa 37 Tagen in 2022 auf knapp 33 Tage in 2023 zurück. Dies wird teilweise auf das vermehrte Auftreten kurzer Krankschreibungen zurückgeführt, was zu einem Rückgang der Ausfallzeiten in allen Altersgruppen führte, insbesondere bei jüngeren Arbeitnehmern.