Aktuelles

  • Eis und Schnee - versichert?
    von germanBroker.net am 22. Januar 2019 um 6:54

    Der Winter hält einige Regionen Deutschlands weiter in Atem. In mehreren Regionen Bayerns musste aufgrund der Schneemassen Katastrophen-Alarm ausgerufen werden, in manchen Regionen wie Bad Tölz ist der öffentliche Verkehr zusammengebrochen. Anlass, auf ein wichtiges Thema für Hausbesitzer hinzuweisen: Nimmt das Dach durch die Schneemassen Schaden, sollte man eine Elementarschadenversicherung besitzen. Wenn das Eigenheim durch Schneedruck und Dachlawinen Schaden nimmt, reicht eine Wohngebäudeversicherung in der Regel nicht aus. Für diese Risiken muss eine extra Elementarschadenversicherung abgeschlossen werden. Sie kann oft als Zusatzschutz zu einer Wohngebäude-Police hinzugekauft werden, ist aber auch als eigenständiger Vertrag erhältlich. Speziell für die Menschen in Bayern und in der Alpenregion bedeuten die aktuellen Schneemassen derzeit ein existentielles Risiko. Die Anwohner werden aufgerufen, ihre Dächer von den Schneemassen zu räumen, bevor das hohe Gewicht die Dächer zum Einsturz bringt. Speziell Flachdächer sind gefährdet: Hier kann der Schnee nicht abrutschen, sondern sammelt sich ungehindert in immer höheren Schichten. Schon eine 10 cm dicke Schneeschicht kann über 100 Kilogramm wiegen! Und 20 Zentimeter Schnee erreichen das Gewicht eines Elefanten. Wenn im Obergeschoss Risse in der Verkleidung auftreten oder Türen plötzlich klemmen, kann das schon ein ernster Hinweis auf Schäden am Dach sein. Wer das Dach räumen will, sollte aber die eigene Gesundheit nicht aufs Spiel setzen. Grundsätzlich gilt: Nie ungesichert das Dach besteigen! So kann es unter den Schneemassen auch glatt sein oder der Schnee an Schrägdächern lawinenartig abrutschen. Wer nicht weiß, ob am Haus wirklich Gefahr besteht, sollte einen Fachmann zur Begutachtung bestellen - Ansprechpartner können etwa das örtliche Bauamt, professionelle Räumdienste oder die Feuerwehren sein. Hausbesitzer müssen auch Sorge tragen, dass Passanten nicht zu Schaden kommen, und den Gehweg räumen. Wird doch eine fremde Person von einem herabstürzenden Eiszapfen oder einer Dachlawine verletzt, leistet die private Haftpflichtversicherung nur in bestimmtem Umfang: nämlich dann, wenn der Immobilienbesitzer selbst in dem Haus wohnt. In vielen Fällen muss für solche Schadensersatz-Forderungen aber eine eigenständige Haus- oder Grundbesitzerhaftpflicht abgeschlossen werden. Hier hilft ein Beratungsgespräch, auch im Winter vor Schadensersatz geschützt zu sein. Wird das Auto von Schnee beschädigt, leistet die Vollkasko. […]

  • Neues für Versicherungskunden 2019
    von germanBroker.net am 18. Januar 2019 um 6:58

    Auch das Jahr 2019 hält wieder einige Neuerungen für Versicherungskunden bereit, weil der Gesetzgeber tätig wurde und sich Steuer- und Freigrenzen ändern. Über einige wichtige News klärt nun der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf. Speziell bei den Betriebsrenten gibt es einige Änderungen. Positiv: Wenn Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttolohnes sozialversicherungsfrei in die betriebliche Altersvorsorge (bAV) einzahlen, haben sie im neuen Jahr Anrecht auf einen Arbeitgeberzuschuss. Das gilt zumindest für Neuverträge, die ab dem 1. Januar 2019 geschlossen werden. Die Arbeitgeber müssen den umgewandelten Beitrag mit einem Plus von 15 Prozent aufstocken. Bisher war diese Zahlung freiwillig. Auch positiv ist, dass Betriebsrentner von Pensionskassen entlastet werden. Auch hier mit einer Einschränkung: Das betrifft jene Arbeitnehmer, die nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis allein in eine Pensionskasse eingezahlt haben. Für diese Leistungen aus der Pensionskasse müssen ab 2019 keine Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung mehr gezahlt werden. Wer in den letzten vier Jahren zu viel zahlte, kann sich den überschüssigen Betrag zurückerstatten lassen. Wenn Selbstständige eine sogenannte Basisrente oder auch Rürup-Rente als Altersvorsorge haben, können sie im Jahr 2019 zudem größere Teile der gezahlten Beiträge als Sonderausgaben bei der Steuer geltend machen. Der steuerliche Höchstbetrag zur Basisrente klettert auf 24.305 Euro - zudem können nun 88 Prozent der eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Während der GDV vor allem positive Veränderungen hervorhebt, gibt es aber auch weniger erfreuliche Neuerungen. So steigt in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung der Beitrag auf 3,05 Prozent des Bruttolohnes an. Auch wer privat krankenversichert ist, muss sich auf höhere Beiträge einstellen: Grund sind Mehrausgaben für die Pflege im Rahmen der Pflegereform der Bundesregierung. So sieht unter anderem das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz mehr Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen vor. Zudem wird es für Arbeitnehmer schwerer, in die private Krankenversicherung zu wechseln. Die hierfür ausschlaggebende Versicherungspflichtgrenze steigt im kommenden Jahr von 59.400 Euro Brutto-Jahreslohn auf 60.750 Euro an. Entlastet werden hingegen Selbstständige, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse sind, denn das sogenannte GKV-Versichertenentlastungsgesetz tritt in Kraft. So sinkt der Mindestbeitrag zur Krankenkasse auf rund 171 Euro im Monat, wenn das Einkommen unter der Bemessungsgrenze liegt. Über weitere Neuerungen klärt ein Beratungsgespräch auf! […]

  • Wegen Schnee zu spät zur Arbeit?
    von germanBroker.net am 15. Januar 2019 um 6:45

    In Südbayern und in der Alpenregion herrscht aktuell Schneechaos: am Flughafen München mussten hunderte Flüge gestrichen werden, Passstraßen wurden wegen Lawinengefahr gesperrt, Skiurlauber waren eingeschlossen. Doch dürfen Arbeitnehmer am Arbeitsplatz fehlen, wenn derartige Witterungsbedingungen herrschen? Die Antwort ist nicht ganz einfach: je nachdem. Nein, man darf nicht einfach fehlen, wenn Straßen vereist oder zugeschneit sind. Grundsätzlich gilt: Arbeitnehmer tragen das sogenannte Wegerisiko selbst. Sie müssen also dafür sorgen, dass sie es rechtzeitig zur Arbeit schaffen - egal, ob der Nahverkehr streikt oder schlechtes Wetter die Straßen unpassierbar macht. Notfalls muss man eben zeitiger zur Arbeit aufbrechen - so interpretiert es der Gesetzgeber. Er pocht darauf, dass die Beschäftigten ihren Weg zur Arbeit vorausschauend organisieren. Das berichtete kürzlich die Deutsche Presse-Agentur. Höhere Gewalt - oder einfach „schlechtes Wetter“? Anders verhält es sich jedoch, wenn „höhere Gewalt“ vorliegt. Das ist, wie schon bemerkt, bei Schnee und schlechtem Wetter eher nicht der Fall, wenn es angekündigt und vorausplanbar war. Höhere Gewalt ist jedoch oft gegeben, wenn man von derartigen Ereignissen überrascht wird oder triftige Gründe vorliegen, nicht den Weg anzutreten. So hatten in den letzten Tagen Behörden die Bewohner in Süddeutschland und der Alpenregion aufgefordert, das Haus nicht zu verlassen und Regionen, in denen Lawinen entstehen können, zu meiden. Bei öffentlichen Unwetterwarnungen liegt tatsächlich in der Regel höhere Gewalt vor - hier ist es dem Beschäftigten freigestellt, ob er am Arbeitsplatz erscheint oder nicht. Im Falle höherer Gewalt kann der Beschäftigte auch den Arbeitslohn für die ausgefallene Zeit verlangen. Der Lohnanspruch bleibt laut § 615 S. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) bestehen. Auch bei schlechter Witterung können Arbeitgeber einen Beschäftigten nicht einfach so abmahnen oder unbefristet kündigen, wenn diese nicht zur Arbeit kommen können. Wichtig ist, dass Betroffene glaubhaft machen können, alles versucht zu haben, um pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen. In jedem Fall muss der Chef rechtzeitig informiert werden, dass man Arbeit fehlt. Diese Informationspflicht gilt auch, wenn „höhere Gewalt“ vorliegt. Wenn schlechtes Wetter oder ein Streik das Zuspätkommen bedingte und keine höhere Gewalt gegeben ist, darf der Arbeitgeber den Lohn für diese Zeit kürzen oder alternativ verlangen, dass die versäumte Zeit nachgearbeitet wird. Das muss aber nicht zwingend am selben Tag sein, wenn man z. B. wichtige anderweitige Verpflichtungen hat, etwa Kinder aus der Schule abholen muss. Kita bleibt infolge des Schnees geschlossen? Fürsorgepflicht greift Apropos Kinder: In vielen bayrischen Großstädten blieben infolge des Schnees auch Schulen und Kitas geschlossen. Wenn die Schneemassen verhindern, dass kleine Kinder in Kindergarten oder Schule betreut werden können und auch Oma und Opa nicht aufpassen können, dürfen die Eltern ebenfalls fehlen. Laut Arbeitsrechtlern handelt es sich hierbei um einen „wichtigen Grund“, der es erlaubt, der Arbeit fernzubleiben – schließlich haben Eltern eine Fürsorgepflicht. Auch der Lohn muss dann weiter gezahlt werden. Aber auch hier muss der Arbeitgeber über das Fernbleiben informiert werden, sonst droht eine Abmahnung. Wichtigste Regel also: Wer am Arbeitsplatz fehlt, muss den Vorgesetzten informieren. Von Vorteil ist in solchen Situationen, wenn der Arbeitgeber Home Office anbietet. Kein Chef kann verlangen, dass man im Hotel neben der Firma schläft, um nicht zu spät zu kommen. Um derartige Dinge über eine private Rechtsschutzversicherung klären zu lassen, sollte ein Arbeitsrechtsschutz-Baustein laut Vertrag inkludiert sein. […]

  • Riesterrente und Privatinsolvenz
    von germanBroker.net am 11. Januar 2019 um 6:13

    Ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes (BGH) stärkt die Rechte von Riester-Kunden. Demnach verlieren sie ihre private Altersvorsorge auch dann nicht, wenn sie in einer Privatinsolvenz stecken. Das hat der BGH am 16. November entschieden. Überschuldete Riester-Sparer müssen keine Sorge haben, dass ihnen die private Altersvorsorge weggenommen wird, wenn sie in die Insolvenz schlittern. Darauf hat mit einem Grundsatzurteil der Bundesgerichtshof bestanden. Voraussetzung ist allerdings, dass staatliche Förderung geflossen ist. Ebenfalls nicht pfändbar seien Verträge, die zum Zeitpunkt der Pfändung förderfähig gewesen sind. Dafür müsse der Schuldner jedoch die Zulagen bereits bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) beantragt haben (IX ZR 21/17). Insolvenzverwalter wollte Frau die Riester-Rente wegnehmen Konkret ging es bei dem Rechtsstreit um eine Frau aus Aschaffenburg, gegen die ein Privatinsolvenz-Verfahren eröffnet wurde. Dabei kündigte der Insolvenzverwalter auch ihren Riester-Vertrag, den die Frau seit knapp vier Jahren hielt. Viel eingezahlt hatte sie freilich noch nicht: insgesamt 333 Euro. Entsprechend niedrig war auch der Rückkaufswert des Vertrages, der sich auf 172,90 Euro bezifferte. Der Riester-Versicherer aber verweigerte die Auszahlung des Betrages und auch die Kündigung. Er argumentierte, dass das in Riester-Verträgen angesparte Vermögen nicht übertragbar und damit auch nicht pfändbar sei. Nachdem die Vorinstanzen noch unterschiedlich geurteilt hatten, bestätigte nun auch der BGH, dass das Vermögen nicht gekündigt werden darf. Im Umkehrschluss bedeutet das Urteil, dass Insolvenzverwalter Riester-Verträge nur dann kündigen dürfen, wenn keine staatliche Förderzulagen geflossen sind oder diese - vorausgesetzt der Förderfähigkeit - beantragt wurden. „Riester-Sparer können weiterhin vertrauen!“ Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) begrüßt die Entscheidung des Bundesgerichtshofs. „Riester-Sparer können weiterhin darauf vertrauen, dass ihr für das Alter mit staatlicher Förderung angespartes Riester-Vermögen auch im Fall einer finanziellen Notlage geschützt ist“, teilte ein Sprecher mit. „Das Urteil verdeutlicht aber auch, wie wichtig der Zulagenantrag ist: Ohne den Antrag verzichten Sparer nicht nur auf die Riester-Förderung, sondern sie gefährden auch den Pfändungsschutz.&ldquo […]

 

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