Aktuelles

  • Soli-Ersparnis: Wohin damit?
    von germanBroker.net am 4. Dezember 2020 um 4:04

    Gute Nachrichten haben zurzeit Seltenheitswert. Der Wegfall des Solidaritätszuschlags hat zumindest Potenzial dafür. Nur: Wie hoch fällt die Ersparnis überhaupt aus? Wenn zu Anfang des kommenden Jahres der zur Wiedervereinigung eingeführte Solidaritätszuschlag wegfällt, würden 90 Prozent der Steuerzahler eine steuerliche Entlastung erfahren. Davon geht jedenfalls das Bundesfinanzministerium aus. Entlastung? Das klingt doch gut und ist sicher so willkommen wie nötig. Allein es fehlt der Glaube –doch so richtig scheinen die Deutschen der Sache nicht zu trauen. Denn eine repräsentative Befragung zeigt, dass nur 28 Prozent der Befragten davon ausgehen, vom Wegfall zu profitieren. 38 Prozent hingegen nehmen das nicht an und 30 Prozent wissen es schlicht nicht. Gefragt nach der Höhe der Ersparnis zeigte sich ebenfalls große Unsicherheit. Von jenen Befragten, die eine Entlastung erwarten, gaben lediglich 38 Prozent an, dass sie eine ungefähre Vorstellung haben, um wie viel sich ihr Nettoeinkommen erhöhen wird. Unter den Männern ist der Anteil mit 46 Prozent deutlich höher als bei den Frauen. Von den weiblichen Befragten sagten lediglich 27 Prozent, dass sie ungefähr die Höhe der Soli-Ersparnis beziffern können. Wer mit Entlastung rechnet, will sparen Die Mehrheit der Befragten, die 2021 mit einer Entlastung durch den Wegfall des Solis rechnen, will einen bestehenden Sparvertrag aufstocken (34 Prozent) oder die Gelegenheit nutzen, um mit dem Sparen anzufangen (24 Prozent). 42 Prozent hingegen werden eine Einkommenssteigerung nicht zum Sparen verwenden. Bei ihnen fließt das zusätzliche Einkommen in den Konsum. Zur Studie: Die repräsentative Befragung fand vom 16. bis zum 19. Oktober 2020 statt. Daran nahmen 2.074 Personen aus ganz Deutschland ab 18 Jahren teil. Durchgeführt wurde sie von INSA Consulere im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Wer die Ersparnis für die Zukunft anlegen möchte, lässt sich am besten professionell beraten.

  • Rentnern droht Mini-Erhöhung oder Nullrunde
    von germanBroker.net am 1. Dezember 2020 um 4:51

    Die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf die Renten. Während ostdeutsche Rentner 2021 maximal auf eine Mini-Erhöhung hoffen können, droht westdeutschen Ruheständlern sogar eine Nullrunde. Das hat nun auch ein Vorsitzender der Rentenversicherung bestätigt. In diesem Jahr ist die Rente für viele deutsche Ruheständler deutlich angestiegen: Die Bezüge kletterten zum 1. Juli 2020 um 3,45 Prozent im Westen und im Osten der Republik um 4,20 Prozent. Doch im kommenden Jahr dürfen die Rentner nicht auf steigende Renten hoffen - oder nur auf ein kleines Plus. Denn die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf die Rentenkasse. Im kommenden Jahr müssen sich Rentner im Westen auf eine Nullrunde einstellen, während die Bezüge im Osten maximal um 0,72 Prozent zulegen werden. Das teilte Alexander Gunkel, Alternierender Vorsitzender des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, kürzlich mit. Dass das Rentenplus im Osten höher ausfalle, sei auf das schrittweise Angleichen des ostdeutschen auf das westdeutsche Rentenniveau zurückzuführen. Die endgültige Entscheidung über die Anpassung der Altersbezüge falle aber erst im Frühjahr. Die Gründe für die drohende Stagnation bei den Renten liegen auf der Hand. Die Höhe der Renten ist an die Entwicklung der Löhne gebunden. Viele Arbeitnehmer mussten aber wegen Corona in Kurzarbeit. Zudem gerieten Unternehmen selbst in Not, haben auslaufende Verträge mit Beschäftigten nicht verlängert oder Mitarbeiter sogar entlassen müssen. Die Krise macht sich unter anderem bei den Einnahmen der Rentenversicherung bemerkbar: Bereits im Juni hatte Gunkel gewarnt, dass man mit Einnahme-Verlusten von 4,7 Milliarden Euro rechne. Da war der zweite Lockdown im November noch gar nicht abzusehen. Positiv immerhin: Laut Gesetz dürfen die Renten nicht sinken. Eigentlich müssten sie 2021 rechnerisch um gut vier Prozent abgesenkt werden, so DRV-Funktionär Gunkel. Dennoch würde zumindest eine Nullrente eine Entwertung der Renten bedeuten, wenn man die Inflation hinzurechnet. Experten erwarten 2020 für Deutschland eine Inflationsrate von 0,5 Prozent. Wenn das Rentenniveau (vereinfacht gesagt das Verhältnis der Renten zu den aktuell gezahlten Löhnen) weiter sinkt, droht künftig sogar dem Mittelstand Altersarmut, sofern keine zusätzliche Vorsorge vorhanden ist. Bis zum Jahr 2025 greift noch die so genannte „doppelte Haltelinie“, die sowohl das Rentenniveau als auch die Beitragshöhe gesetzlich festschreibt. Bis dahin darf das Niveau nicht auf einen Prozentsatz unter 48 Prozent gedrückt werden. Danach rechnen Rentenexperten aber damit, dass das Rentenniveau weiter sinken wird: auch, weil die Gesellschaft altert und mehr Ruheständler weniger Beitragszahlern gegenüberstehen. Ein Beratungsgespräch schafft hier zusätzliche Handlungsoptionen, um im Alter finanziell gewappnet zu sein.

  • Wenn PKV-Prämien steigen
    von germanBroker.net am 27. November 2020 um 5:49

    Steigen die Prämien in der privaten Krankenversicherung stärker als bei den gesetzlichen Krankenversicherern? Das wird oft behauptet - und der Eindruck kann auch entstehen, wenn man sich plötzlich mit einem deftigen Prämiensprung konfrontiert sieht. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie nun eine Studie zeigt. In den kommenden Monaten müssen sich privat Krankenversicherte wieder auf höhere Prämien einstellen. Im Schnitt um 8,1 Prozent sollen die Beiträge steigen, so berichtete kürzlich die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und beruft sich auf eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversicherungen WIP. Viele Versicherte dürfte das verunsichern. Aber steigen die Prämien stärker und schneller als in der gesetzlichen Krankenversicherung? Dieser Eindruck könnte entstehen, wenn man manche Boulevard-Schlagzeile liest. Dass dies nicht so ist, zeigt zum Beispiel eine Studie des privaten IGES-Institutes aus Berlin. Demnach stiegen die Beiträge bei den Krankenkassen gar schneller als bei den Privatversicherern. Während sich die Beitragseinnahmen je Versichertem im Zeitraum 2008 bis 2018 in der GKV um durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr erhöhten, waren es in der PKV nur 2,3 Prozent, berichten die Studienmacher. Auslösende Faktoren: nur unregelmäßig wird Beitrag angepasst Warum aber entsteht dann der Eindruck, dass die privaten Kranken-Anbieter ihre Tarife weit schneller verteuern? Grund sind die sogenannten auslösenden Faktoren: Die Versicherer dürfen die Beiträge laut Gesetz nur anheben, wenn mindestens zwei Bedingungen erfüllt sind: Erstens, wenn die erwarteten von den einkalkulierten Versicherungsleistungen um mehr als zehn Prozent abweichen. Und zweitens, wenn die Versicherten älter werden als ursprünglich kalkuliert. Entsprechend gibt es viele Jahre, in denen die Prämien gar nicht oder kaum steigen. Um dann mit einem Mal kräftig angehoben zu werden, weil die Versicherer die ausgebliebenen Teuerungen der letzten Jahre nachholen müssen. Hier fordert die Branche eine Reform, damit sie den Beitrag häufiger und gleichmäßiger anpassen kann. Unter anderem hat auch der aktuelle Niedrigzins Auswirkungen auf die Prämie. Sind die Zinsen am Kapitalmarkt im Keller wie aktuell durch die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB), erzielen die Versicherer auch weniger Zins, um Alterungsrückstellungen aus den eingesammelten Beiträgen zu bilden. Entsprechend fordert die Branche, die Zinsentwicklung ebenfalls als auslösenden Faktor anzuerkennen, um die Prämiensprünge abzuflachen. Beratung empfiehlt sich Die Gründe, weshalb sich die Tarife auch in der PKV verteuern, sind vielfältig. Relativ stabil sind jene Tarife, die eine gesunde Risikomischung aus Versicherten aufweisen: wo also älteren Personen mit statistisch höheren Gesundheitskosten jüngere Versicherungsnehmer gegenüberstehen. Oft genannt werden für höhere Prämien auch Kosten infolge des medizinischen Fortschritts. So erhalten privat Versicherte neue und gute Medikamente, die auch entsprechend teurer sind. Aber auch die Alterung der Gesellschaft, Preissteigerungen im Gesundheitswesen durch Gesetzreformen und eine längere Lebenserwartung wirken sich hier aus. Privatversicherte, die gerade in Corona-Zeiten mit den Prämien überfordert sind, weil Einkünfte wegfallen, können sich beraten lassen, welche Möglichkeiten es gibt, den Beitrag zu senken. Eine Option kann die Vereinbarung eines Selbstbehaltes sein. Laut §204 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) haben Privatpatienten zudem das gesetzlich verbriefte Recht, innerhalb der Gesellschaft in alle gleichartigen Tarife zu wechseln – unter Mitnahme der Altersrückstellungen. Mitunter haben die Versicherer tatsächlich günstigere Tarife im Portfolio. Auch die Sozialtarife der Privatversicherer bieten Sparoptionen, haben aber oft Nachteile, etwa den Verlust von Leistungen. Auch hierzu sollte man sich zuvor umfangreich beraten lassen.

  • KZ-Versicherung kündigen bis 30.11.
    von germanBroker.net am 24. November 2020 um 5:46

    November ist der Wechselmonat in der Kfz-Versicherung. Nicht von ungefähr, denn wer sich einen neuen Versicherer suchen will, muss seinen Altvertrag vorerst kündigen. Und hierfür gibt es einen Kündigungsstichtag: in der Regel der 30.11. Wer den Fernseher einschaltet oder im Netz Kanäle streamt, wird es bereits gemerkt haben: Es ist wieder Wechselsaison in der Autoversicherung. Die Schlagzahl der Werbeclips erhöht sich im Herbst immens, und neben Versicherern buhlen auch zahlreiche Vergleichsplattformen um Kundinnen und Kunden. Das ist auch kein Wunder, denn in der Kfz-Versicherung fällt das Versicherungsjahr häufig mit dem Kalenderjahr zusammen, wobei es in Verträgen vereinzelt auch abweichende Regelungen gibt. Das heißt, wer aus seinem Altvertrag aussteigen will, muss bis zum 30. November kündigen, um sich dann einem neuen Versicherer anzuschließen. Entsprechend haben sich auch die Anbieter von Kfz-Policen auf den Herbst als heiße Wechsel-Phase eingestellt: und werben dann umso aggressiver. Wer sich von seinem alten Versicherer trennen will, muss zudem beachten, dass die Kündigung am 30. November eingegangen sein muss: das Datum des Poststempels gilt hier nicht. Entsprechend sollte man sie zeitiger wegschicken, am besten per Einschreiben. Immer mehr Versicherer bieten aber auch eine Onlinekündigung an. Hier sollte man sich rechtzeitig informieren. Man sollte auch darum bitten, dass der Erhalt der Kündigung - und ihre Wirksamkeit - bestätigt wird. So geht man auf Nummer sicher. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, auch außerhalb der Frist zu kündigen, wenn der Versicherer die Prämie erhöht. Ab Erhalt des entsprechenden Schreibens bleibt dann eine Frist von vier Wochen. Prämie ist nicht alles Viele Versicherer - und speziell die Vergleichsportale - werben vor allem mit einem niedrigen Preis für den Wechsel der Kfz-Versicherung. Das hat aber seine Tücken, wenn der Leistungskatalog vernachlässigt wird. Denn im harten Preiskampf erkaufen manche Anbieter eine günstige Prämie, indem sie bei den Leistungen sparen, oft zum Nachteil des Versicherungsnehmers. So erhielten mehrere Angebote in einem Produktrating des Analysehauses Franke und Bornberg nur die Note „mangelhaft“. Das Heimtückische ist, dass man manch ungünstige Leistung nicht auf den ersten Blick erkennt. Einige Versicherer haben zum Beispiel sehr ungünstige Rückstufungstabellen: Baut der Fahrer einen Unfall, kann er gleich mehrere Stufen des Schadensfreiheitsrabattes verlieren. Konkret bedeutet dies, dass es dann umso länger dauert, um wieder die „alte“ Schadenfreiheitsklasse zu erreichen. Damit kann bei einem Unfall das Vier- bis Fünffache des aktuellen Jahresbeitrages an Prämie erreicht werden, mahnte „Finanztest“ bei einem Tarifvergleich vor zwei Jahren. Andere Beispiele für ungünstige Leistungen: Bei manchen Versicherern sind zwar die Schäden durch Marderbiss versichert, nicht aber die Folgeschäden. Wenn dann die Kühlung versagt und der Motor Schaden nimmt, weil der Marder ein Kabel beschädigt hat und Flüssigkeit ausläuft, muss der Versicherer nicht hierfür aufkommen. Das sind nur zwei Beispiele für ungünstige Leistungen. Deshalb gilt: Im Zweifel beraten lassen! Damit sich das Schnäppchen-Angebot im Nachhinein nicht als Preisfalle entpuppt.

 

Persönliche Beratung gewünscht?
Ich wünsche eine persönliche Beratung und möchte Kontakt mit einem Berater aufnehmen.

Beraten lassen
Ich verzichte auf eine persönliche Beratung und möchte mit dem Besuch der Seite fortfahren.


Fortsetzen
Gemäß neuer gesetzlicher Vorgaben (Insurance Distribution Direktive - IDD) zu Fernabsatzverträgen sind wir dazu verpflichtet, an dieser Stelle auf unsere Beratungspflicht hinzuweisen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Website verwendet Cookies. Dazu zählen Cookies, die essentiell für den Betrieb der Website notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen evtl. nicht mehr alle Funktionalitäten zur Verfügung stehen.Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Rechtliche Erstinformationen

Mit Ihrer Auswahl entscheiden Sie ob nur essentielle Cookies oder alle Cookies zugelassen werden. Ihre Auswahl wird für 7 Tage gespeichert.





Impressum