Aktuelles

  • Reiserücktritt absichern!
    von germanBroker.net am 16. August 2019 um 4:08

    Deutschland ist im Reisefieber! Dank der großen Ferien brechen viele Familien in die weite Welt auf, um fremde Kulturen zu erkunden oder einfach nur am Strand zu faulenzen. Das lassen sich die Deutschen durchaus einiges kosten. Rund 70,1 Millionen Reisen unternahmen die Deutschen im Vorjahr, so eine Auswertung des Statistikportals „Statista“ - im Schnitt gibt ein Haushalt jährlich 5.500 Euro für Reisen aus. Doch wenn der Urlaub schon teuer ist, sollen nicht noch Extrakosten anfallen, zum Beispiel aufgrund von Krankheit oder Unfall. Schon aus diesem Grund empfehlen Experten den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung. In der Regel schon für einen niedrigen zweistelligen Jahresbeitrag zu haben, ist dieser Schutz nicht zu vernachlässigen. Denn wer im Urlaub krank wird oder Verletzungen erleidet, sieht sich schnell mit gewaltigen Forderungen konfrontiert, vor allem im außereuropäischen Ausland. Krank auf Reisen - das kann teuer werden! Um für dieses Thema zu sensibilisieren, hat aktuell ein großer deutscher Automobilclub vorgerechnet, was allein ein Rücktransport in heimische Gefilde kosten kann. Schon wenn das siebte Bier am Ballermann schlecht war und der Magen rebellierte, muss mit Kosten von 24.000 Euro von Mallorca bis Deutschland geplant werden. Ein Rückflug von Antalya in der Türkei kostet 31.000 Euro. Und wer von Thailand unter Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine zurückgebracht werden muss, der sollte besser ein dickes Sparkonto haben. Das kostet stolze 160.000 Euro! Zwar hat Deutschland mit vielen Staaten ein Sozialversicherungs-Abkommen geschlossen, so dass Krankheitskosten bis zu einem bestimmten Punkt abgedeckt sind. Aber die Krankenversicherer erstatten in der Regel nur so viel, wie sie auch in Deutschland für eine vergleichbare Behandlung zahlen müssten. Der Reiserücktransport gehört in der Regel nicht zum Leistungskatalog der Krankenkassen. Diese Aufwendungen müssen folglich selbst gezahlt werden, wenn keine private Zusatzversicherung besteht. Zudem besteht mit vielen populären Reiseländern keine solche Vereinbarung, etwa mit den USA oder Australien. Was ist versichert? Sind die Auslandsreise-Policen auch vergleichsweise billig, sollte dennoch ein genauer Blick ins Kleingedruckte geworfen werden. Der Leistungskatalog der Anbieter zeigt oft große Unterschiede. So erstatten manche Anbieter nur einen Rücktransport in die Heimat, wenn er medizinisch notwendig ist. Andere hingegen schon dann, wenn dies die Heilungsprognose verbessert. Ebenfalls heimtückisch: Manch privater Anbieter zahlt nur für die stationäre Behandlung, wenn der Krankenhausaufenthalt im Ausland länger als zwei Wochen dauerte. Einige Versicherer verlangen auch eine Selbstbeteiligung von ihren Kunden. Deshalb sollte ein solcher Vertrag nicht einfach schnell im Reisebüro abgeschlossen werden, ohne dass sich die angehenden Urlauber über die Details informiert haben. Dann drohen eventuell Leistungslücken. Noch ein Tipp am Schluss: Natürlich können auch Reisedokumente abhandenkommen, etwa geklaut werden oder auf Reisen verloren gehen. Deshalb empfiehlt es sich, wichtige Papiere wie Reisepass, Krankenversicherungs-Beleg oder Impfausweis digital zu sichern, etwa auf einem Server. So hat man eine Kopie zur Hand, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann.

  • Erwerbsminderungsrente
    von germanBroker.net am 13. August 2019 um 4:50

    Die Zahl der neuen Erwerbsminderungsrentner blieb auch im Jahr 2018 hoch, wie statistische Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zeigen. 167.978 Menschen erhielten im Vorjahr erstmals eine Erwerbsminderungsrente ausgezahlt. Dabei war die Zahl der Antragsteller weit höher: Fast jeder zweite Antrag wurde von der Rentenkasse abgelehnt. Die Mehrheit der Menschen, die erstmals eine Rente wegen Erwerbsminderung erhielten, blieb auch im Jahr 2018 auf einem hohen Niveau. 167.978 Personen mussten im Vorjahr ihre Erwerbsarbeit aufgeben oder stark einschränken, wie aus jüngst veröffentlichten Daten der DRV hervorgeht. Volle Erwerbsminderung: Weniger als drei Stunden Arbeit täglich möglich Die meisten Personen erhielten dabei eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bewilligt. Nach dem Sechsten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI) hat darauf Anrecht, wer aufgrund von Krankheit und Behinderung auf nicht absehbare Zeit weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Das betraf 146.878 Ruheständler. Die Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung waren demgegenüber mit 20.056 Bewilligungen deutlich seltener vertreten (11,94 Prozent). Teilweise erwerbsgemindert sind Personen, wenn sie wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens sechs Stunden täglich zu arbeiten. Die Rentenkasse darf auf (fast) alle anderen Berufe verweisen Hierbei gilt es zu bedenken, dass die Rentenkasse den Betroffenen auf jeden Beruf verweisen kann, bis man Anrecht auf die gesetzliche Altersrente hat, unabhängig von Status und Bezahlung. Denn „allgemeiner Arbeitsmarkt“ umfasst dem Begriff nach fast alle selbstständigen und nicht selbstständigen Tätigkeiten gleich welchen Niveaus. Lediglich eine Arbeit in Behindertenwerkstätten und ähnlichen staatlich geförderten Einrichtungen (der sogenannte Zweite Arbeitsmarkt) muss nicht akzeptiert werden. Die Konsequenz: Kann zum Beispiel ein Facharbeiter aufgrund einer Handverletzung nicht mehr seinen Beruf ausüben, aber noch als Bürohilfe oder an der Supermarktkasse arbeiten, hat er theoretisch kein Anrecht auf eine gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente. Darin unterscheidet sich die gesetzliche Absicherung von einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung: BU-Policen nehmen in der Regel sehr wohl Rücksicht auf den zuletzt ausgeübten Beruf und stellen weniger strenge Ansprüche für den Erhalt der Leistung. Das zeigt sich auch an den Anerkennungsquoten, die entgegen anderslautender Klischees bei den Privatversicherern anteilig höher sind. Während die gesetzlichen Rentenversicherungs-Träger nur circa jeden zweiten Antrag bewilligen (53 Prozent aller Neuanträge in 2018), sind es bei den privaten Berufsunfähigkeitsversicherern immerhin 78 Prozent aller Anträge auf Rente, so geht aus GDV-Zahlen hervor. Mit Blick auf beide gilt es aber zu relativieren: Viele Anträge werden deshalb nicht bewilligt, weil die Antragsteller nach einer Reha in ihren Beruf zurückkehren können. Eine private Berufsunfähigkeits-Police ist deshalb eine sinnvolle Ergänzung zum gesetzlichen Schutz. Das zeigen auch die vergleichsweise niedrigen Ansprüche: Bei voller Erwerbsminderung erhielten Neurentner 2018 ganze 734,75 Euro von der Rentenkasse ausgezahlt, bei teilweiser Erwerbsminderung gar nur knapp 439 Euro Monatsrente. Für viele bedeutet Erwerbsminderung deshalb einen deutlichen Verlust an Lebensqualität: auch, weil sie finanziell ihren Standard nicht aufrechterhalten können. Insgesamt erhalten derzeit 1.824.819 Menschen in Deutschland eine Erwerbsminderungsrente.

  • Hundehalterhaftpflicht wichtig
    von germanBroker.net am 9. August 2019 um 4:30

    Ein Hund verstopft das Waschbecken mit Toilettenpapier und dreht den Hahn auf? Eine Frau stürzt im Supermarkt über einen schlafenden Hund? Es sind fast unglaubliche Sachverhalte, die der Versicherer-Dachverband GDV mit Blick auf Schäden von Hunden auflistet: Und doch hat es sie gegeben. Und sie zeigen, dass eine Hundehalterhaftpflicht durchaus eine wichtige Police ist. Der Hund ist der beste und treuste Freund des Menschen. Das stellte der französische Philosoph und Aufklärer Voltaire schon im Jahr 1764 fest. Aber auch, wenn die Vierbeiner mit der kalten Schnauze in vielen Haushalten Teil der Familie sind, so sind sie doch auch Wildtiere. Sie können entsprechend große Schäden anrichten. Dass dies manchmal auf gar witzige und unglaubliche Weise geschieht, zeigt eine Sammlung von Urteilen, über die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet. Und manchmal muss der Hund gar nicht bösartig oder aggressiv werden und trotzdem entsteht Herrchen und Frauchen ein Schaden. Ein Beispiel: Ein Hund war vor einem Laden angebunden worden und hatte sich zu einem Nickerchen hingelegt, während die Halterin einkaufte. Eine andere Kundin übersah das Tier und stürzte darüber, zog sich dabei einen komplizierten Bruch zu. Die Halterin musste 15.000 Euro Schmerzensgeld zahlen (Az 19 U 96/12). Ähnliches Pech hatte eine Frau, die im Campingurlaub über den liegenden Hund eines befreundeten Paares stürzte. Die Freundschaft war danach freilich dahin, klagte doch die Frau auf Schmerzensgeld. Allerdings verständlicherweise — die Verletzungen beim Sturz waren so schwer, dass sie dauerhaft körperlich beeinträchtigt blieb, mit allen entstehenden Kosten wie Reha, behindertengerechter Umbau der Wohnung etc. Auch hier wurden die Halter des Tieres zu Schadensersatz verurteilt (Az. 19 U 96/12). Wer einen Hund hält, hat folglich ein hohes Haftungsrisiko: Gilt doch das Prinzip der Gefährdungshaftung nach § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Und das kann bis in den Ruin führen, haftet doch ein Hundehalter mit seinem gesamten Vermögen für die Schäden, die Bello oder Wuffi anrichten. Leider sind diese keineswegs selten. Stolze 100.000 Schadensfälle registrieren die Versicherer jedes Jahr und zahlen dafür in Summe mehr als 80 Millionen Euro. Eine gewöhnliche Privathaftpflicht greift bei Hunden in der Regel nicht. Hierfür muss ein extra Vertrag abgeschlossen werden. Sechs Bundesländer haben sogar bereits eine Pflicht zur Hundehalter-Haftpflicht eingeführt: Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. In anderen Bundesländern wie Bayern gilt eine solche Pflicht zumindest für bestimmte Rassen. Wer gegen die Vorgabe verstößt und seinen Hund unversichert lässt, muss ein Bußgeld fürchten. Glimpflich ging übrigens ein Rechtsstreit aus, bei dem der Hund eines Halters quasi Unmögliches vollbrachte. Erst drang er in die Wohnung des Nachbarn ein, dann verstopfte er den Abfluss des Waschbeckens mit Toilettenpapier, das er von der Toilette geholt hatte. Und, zu allem Übel, drehte er mit seinem Maul auch noch den Wasserhahn auf. Das Werk mündete in einen großen Wasserschaden, den nun der Hundebesitzer ersetzen sollte. Musste er nicht: Das sei eine unglückliche Verkettung von Umständen gewesen, entschieden die Richter (Az: 19 S 1968/99).

  • Motorrad — nur vorsichtiges Fahren hilft!
    von germanBroker.net am 6. August 2019 um 7:28

    Es ist eine traurige Statistik: 619 Motorradfahrer verloren 2018 ihr Leben auf deutschen Straßen. Damit stellen sie mehr als jeden fünften Verkehrstoten. Die Unfallforschung der Versicherer (UdV) warnt nun: Auch teure Schutzkleidung hilft nicht bei schweren Unfällen, sondern nur vorsichtiges Fahren. Denn oft verursachen die Biker die Unfälle selbst. Motorradfahrer sind im Straßenverkehr besonders bedroht: nur auf zwei Rädern unterwegs, haben sie keine Knautschzone, die bei Zusammenstößen den Aufprall abfängt. Das belegt auch die traurige Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Im letzten Jahr wurden demnach 619 Biker bei Unfällen getötet: bei einem Bestand von 4,4 Millionen zugelassenen Zweirädern. Die UDV hat sich nun die Statistik zu Motorradunfällen angeschaut und ausgewertet. Auch mit dem Hintergedanken zu erforschen, wie schwere Unfälle künftig vermieden oder zumindest reduziert werden können. Deshalb wurden in mehreren Simulationen Unfälle nachgestellt — mit Blick darauf, wie sich ein Aufprall auf ein mögliches Hindernis auswirkt. Die Ergebnisse waren „frustrierend“, wie Siegfried Brockmann, Leider der Unfallforschung und selbst passionierter Biker, gegenüber N-TV berichtet. Schutzkleidung versagt schon bei 25km/h Teure Schutzkleidung mit Protektoren hilft demnach kaum bei Zusammenstößen. Selbst bei einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern verhindert sie keine tödlichen Verletzungen, so zeigten die Simulationen der UdV. Auch die etwas besseren Airbag-Jacken schützen maximal bis zu einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern, abhängig von der Art und dem Ort des Aufpralls. Die meisten Motorräder sind mit weit höherer Geschwindigkeit unterwegs. Dass ein Biker auch unter die sprichwörtlichen Räder eines anderen Fahrzeuges kommen kann, trägt zusätzlich zu der verheerenden Unfallbilanz bei. „Wir müssen klar sagen, dass keine praktikable Schutzkleidung in der Lage ist, bei einem Aufprall mit üblicher Landstraßengeschwindigkeit eine tödliche Verletzung zu verhindern“, sagt Brockmann. Auf der Landstraße aber passieren die meisten tödlichen Motorrad-Unfälle. Die Bilder von Motorradrennen, bei denen die Fahrer nach schweren Stürzen aufstehen und weiterfahren, seien deshalb fatal. Es gibt auf Landstraßen einfach keine Auslauf- und Schutzzonen wie bei MotoGP-Weltmeisterschaftsläufen. Das wirkt sich auch die Wahrscheinlichkeit aus, auf zwei Rädern tödlich zu verunglücken. Sie ist, bezogen auf die gefahrenen Kilometer, etwa 21 Mal höher als im Auto, so hat die Unfallforschung errechnet. Doch wie kann man sich denn nun vor schweren Unfällen schützen? Die Antwort ist so plausibel wie einfach: Sie sitzt auf dem Motorrad. Eine vorsichtige Fahrweise ist Schlüssel zu weniger Unfällen Ohne eine rücksichtsvolle Fahrweise nämlich geht es nicht. Hier verweist die Unfallforschung darauf, dass Motorradfahrer gerade auf Landstraßen oft selbst Verursacher des Unfalls sind: in zwei Dritteln aller tödlichen Unfälle. Speziell bei Gruppenfahrten sind zu geringe Abstände oft ein Grund, wenn es kracht. Aber auch unvorsichtiges Überholen und Springen zwischen Fahrzeugen, unangepasstes Fahren bei nasser Fahrbahn und so weiter. Aber auch andere Verkehrsteilnehmer sind zu Rücksichtnahme angehalten. Gerade in Innenstädten sind auch unübersichtliche Kreuzungen oft Unfallursache: ein Motorrad übersieht man im Auto eben doch schneller als einen anderen PKW. Fehler beim Abbiegen und Wenden sind häufige Ursachen, wenn Autofahrer einen Zusammenstoß mit einem Motorrad provoziert. Die Unfallforschung fordert darüber hinaus verpflichtende Fahrsicherheitstrainings in regelmäßigen Abständen, die sowohl auf abgesperrtem Gelände, als auch im realen Straßenverkehr stattfinden müssten. Hier kann sich jeder Fahrer auch selbst engagieren - durch freiwillige Teilnahme.

 

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