Aktuelles
- Skiunfälle selten, aber teuer – Kosten und Risiken steigenvon germanBroker.net on 17. Februar 2026 at 5:09
Skiunfälle machen nur einen kleinen Teil aller Unfälle aus, verursachen aber besonders hohe Kosten. Vor allem im Ausland können Verletzungen schnell teuer werden. Skiunfälle belasten die privaten Unfallversicherer überdurchschnittlich stark. Zwischen 2019 und 2023 entstand dadurch ein Schadenaufwand von rund 281 Millionen Euro. Zwar machen Skiunfälle nur etwa 2,6 Prozent aller gemeldeten Unfallschäden aus, doch die durchschnittlichen Kosten je Fall liegen bei fast 7.900 Euro – deutlich mehr als noch vor fünf Jahren. Besonders auffällig ist die steigende Zahl von Kollisionen auf der Piste. In der Saison 2024/25 wurden so viele Zusammenstöße registriert wie nie zuvor. Hochgerechnet mussten mehr als 50.000 Skifahrende ärztlich behandelt werden. Auch stationäre Behandlungen nahmen zu. Bei Frauen ist das Knie besonders häufig betroffen, bei Männern die Schulter. Kommt es im Ausland zu einem Unfall, können zusätzliche finanzielle Belastungen entstehen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten oft nur Leistungen in Höhe der deutschen Sätze. Kosten für Bergung oder Hubschraubereinsätze können schnell sehr hoch ausfallen und werden nicht immer vollständig übernommen. Um Risiken zu reduzieren, sind umsichtiges Fahren, passende Schutzausrüstung und eine gute Vorbereitung entscheidend. Wer vor dem Winterurlaub seinen Versicherungsschutz prüft, kann finanzielle Folgen eines Unfalls besser abfedern.
- Nachbarschaftsstreit: Lärm ist häufigster Auslöservon germanBroker.net on 13. Februar 2026 at 5:37
Nachbarschaftskonflikte sind in Deutschland weit verbreitet. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Über die Hälfte der Menschen war bereits in Streitigkeiten verwickelt – besonders häufig jüngere Altersgruppen und Bewohner von Stadtstaaten. Nachbarschaftsstreitigkeiten sind in Deutschland keine Ausnahme. Laut einer aktuellen Umfrage waren rund 54 Prozent der Befragten mindestens einmal in einen Konflikt mit Nachbarn verwickelt. Besonders häufig betroffen sind junge Erwachsene: In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen gaben mehr als 63 Prozent an, bereits Streit erlebt zu haben. Mit zunehmendem Alter sinkt dieser Anteil deutlich. Regional zeigen sich ebenfalls Unterschiede. Die höchsten Werte wurden in den Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin gemessen, während das Saarland den niedrigsten Anteil an Nachbarschaftsstreitigkeiten aufweist. Konflikte eskalieren dabei nicht selten mehrfach: In Großstädten berichten viele Befragte von wiederholten Auseinandersetzungen. Häufigster Auslöser ist bundesweit Lärm oder Ruhestörung. Mehr als 42 Prozent der Betroffenen nannten diesen Grund – deutlich häufiger als alle anderen Ursachen. An zweiter Stelle folgen Streitigkeiten rund um Haustiere, danach Parkkonflikte. Ebenfalls regelmäßig genannt werden das Verhalten von Kindern, überhängende Bäume oder Hecken sowie Uneinigkeit über Grundstücksgrenzen. Die Ergebnisse zeigen: Alltägliche Reibungspunkte reichen oft aus, um das nachbarschaftliche Verhältnis dauerhaft zu belasten. Frühzeitige Klärung und gegenseitige Rücksichtnahme können helfen, Konflikte nicht eskalieren zu lassen.
- Altersvorsorge: Staatliche Fördergrenzen erhöhtvon germanBroker.net on 10. Februar 2026 at 5:37
Wer privat oder betrieblich fürs Alter vorsorgt, profitiert seit Jahresbeginn von höheren steuerlichen Fördergrenzen. Verbesserungen gibt es insbesondere bei der Rürup-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge. Zum Jahresbeginn wurden mehrere staatliche Fördergrenzen in der Altersvorsorge angehoben. Beiträge zur sogenannten ersten Schicht der Altersvorsorge können nun bis zu 30.826 Euro pro Jahr steuerlich als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Im Vorjahr lag dieser Höchstbetrag noch bei 29.344 Euro. Zu dieser Förderkategorie zählen neben Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung auch Einzahlungen in eine private Rürup-Rente. Für zusammen veranlagte Ehepaare gilt jeweils der doppelte Betrag. Auch die betriebliche Altersvorsorge wurde gestärkt. Beschäftigte können in diesem Jahr bis zu 4.056 Euro aus dem Bruttoeinkommen steuer- und sozialabgabenfrei für die Altersvorsorge verwenden. Zusätzlich ist eine weitere steuerfreie Umwandlung in gleicher Höhe möglich. Damit werden insgesamt bis zu 8.112 Euro jährlich steuerlich gefördert - ein Plus von 384 Euro gegenüber dem Vorjahr. Ebenfalls angepasst wurde der Freibetrag für versicherungspflichtige Rentner in der gesetzlichen Krankenversicherung. Betriebsrenten bleiben nun bis zu einem monatlichen Betrag von 197,75 Euro beitragsfrei. Das entspricht bei Kapitalabfindungen einer Freigrenze von bis zu 23.730 Euro. Die Anpassungen verbessern die Rahmenbedingungen für private und betriebliche Vorsorge - und schaffen zusätzliche Spielräume, um gezielt für den Ruhestand vorzusorgen.
- Einbruch im Banktresor: Wie sicher sind Schließfächer wirklich?von germanBroker.net on 2. Februar 2026 at 9:59
Der Einbruch in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen hat viele Schließfach-Kunden verunsichert. Zwar gelten Bankschließfächer als besonders sicher, doch absolute Sicherheit gibt es nicht. Entscheidend ist, ob der Anbieter ausreichende Sicherungsmaßnahmen getroffen hat. Grundsätzlich ist nicht der Einbruch selbst versichert, sondern der entstandene Schaden. Haftet die Bank wegen mangelnder Sicherung oder Organisationsfehlern, greift in der Regel deren Versicherung. Allerdings gelten oft feste Deckungssummen. Wer hohe Werte lagert, sollte prüfen, ob eine Zusatzversicherung nötig ist oder ob der Schließfachinhalt über die Hausratversicherung abgesichert ist. Wichtig: Versicherungen zahlen nur, wenn der Inhalt nachgewiesen werden kann. Inventarlisten, Fotos und Kaufbelege sind daher unverzichtbar. Von größeren Bargeldbeträgen im Schließfach raten Experten ab. Nach einem Einbruch sollten Betroffene sofort Anzeige erstatten und alle Versicherungen informieren. Bei Streit über die Regulierung kann rechtlicher Rat helfen.
- Pflegekosten in Deutschland: Was Betroffene jetzt wissen müssenvon germanBroker.net on 2. Februar 2026 at 9:55
Ein Pflegefall kommt oft plötzlich – und wird schnell zur finanziellen Belastung. Hohe Eigenanteile, große regionale Unterschiede und rechtliche Fragen sorgen für Unsicherheit. Die ARAG-Experten erklären, worauf Betroffene achten sollten und welche Kosten tatsächlich auf sie zukommen. Pflegefall – was ist der erste Schritt? Wird ein Mensch pflegebedürftig, sollte umgehend ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Diese ist bei der jeweiligen Krankenkasse angesiedelt. Anschließend prüft ein Gutachter des Medizinischen Dienstes, wie selbstständig die betroffene Person noch ist. Das Ergebnis entscheidet über den Pflegegrad – und damit über die Leistungen der Pflegeversicherung. Pflegegrade bestimmen die Leistungen Es gibt fünf Pflegegrade. Maßgeblich ist nicht die Erkrankung, sondern der Grad der Einschränkung im Alltag. Bewertet werden unter anderem Mobilität, Selbstversorgung und geistige Fähigkeiten. Je höher der Pflegegrad, desto höher fallen die Leistungen aus. Beratung ist gesetzlich vorgesehen Pflege bringt viele organisatorische Aufgaben mit sich: Anträge, Heimverträge oder die Organisation ambulanter Hilfe. Deshalb haben Pflegebedürftige und Angehörige einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung (§ 7a SGB XI). Diese wird von den Pflegekassen angeboten. Zusätzlich helfen Pflegestützpunkte, Sozialdienste, Wohlfahrtsverbände oder Pflegeeinrichtungen weiter. Hohe Eigenanteile im Pflegeheim Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten müssen Pflegebedürftige selbst tragen. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft liegen die monatlichen Eigenanteile je nach Region zwischen rund 2.300 und 4.100 Euro. Im Bundesdurchschnitt sind es etwa 3.000 Euro pro Monat im ersten Heimjahr. Vermögen kann herangezogen werden Reichen Einkommen und Rücklagen nicht aus, kann Sozialhilfe einspringen – allerdings erst, wenn vorhandenes Vermögen weitgehend eingesetzt wurde. Auch Wohneigentum ist nicht automatisch geschützt. So entschied das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, dass ein Haus verwertet werden muss, wenn es nicht als angemessen gilt (Az.: 12 A 3076/15). Steuerliche Entlastung möglich Hohe Pflegekosten können unter Umständen steuerlich geltend gemacht werden, etwa als außergewöhnliche Belastungen (§ 33 EStG). Auch Ausgaben für haushaltsnahe Dienstleistungen wie Pflege- oder Einkaufshilfen lassen sich teilweise absetzen. Wann Kinder zahlen müssen Seit 2020 gilt das Angehörigen-Entlastungsgesetz: Kinder werden nur dann zur Finanzierung der Pflege herangezogen, wenn ihr jährliches Bruttoeinkommen über 100.000 Euro liegt. Liegt es darunter, übernimmt der Sozialhilfeträger die ungedeckten Kosten.
- Zusatzbeiträge steigen weiter: 2026 höhere Kosten für Millionen Versichertevon germanBroker.net on 30. Januar 2026 at 5:09
Für viele gesetzlich Krankenversicherte wird es 2026 teurer. Nach einer aktuellen Auswertung von Krankenkassen.net erhöhen zahlreiche Krankenkassen zum Jahreswechsel ihre Zusatzbeiträge. Betroffen sind rund 43 Millionen Versicherte. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigt demnach auf etwa 3,34 Prozent. Mehr als vierzig Krankenkassen haben ihre Beiträge angehoben, während nur wenige Kassen Entlastungen angekündigt haben. Zwei Anbieter senken ihren Zusatzbeitrag, was jedoch nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Versicherten betrifft. Auffällig ist die wachsende Spreizung: Während einzelne Kassen deutlich unter drei Prozent bleiben, liegen andere bereits klar über vier Prozent. Insgesamt haben sich die Zusatzbeiträge innerhalb von zwei Jahren massiv erhöht. Beobachter sprechen von einem strukturellen Kostendruck, der sich zunehmend bei den Versicherten bemerkbar macht. Die endgültige Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrags für 2026 steht zwar noch unter Vorbehalt, da einzelne Kassen ihre Daten noch nicht gemeldet haben. An der grundsätzlichen Richtung dürfte sich jedoch wenig ändern: Die gesetzliche Krankenversicherung bleibt für viele Versicherte ein spürbarer Kostenfaktor.
