Aktuelles
- Wenn ein Meteorit aufs Dach fällt – welche Versicherung zahlt?von germanBroker.net on 3. April 2026 at 4:36
Ein Meteoriteneinschlag ist extrem selten – aber theoretisch möglich. Kommt es tatsächlich zu Schäden an Haus, Auto oder Personen, stellt sich schnell die Frage: Wer kommt für die Kosten auf? Der Einschlag eines Meteoriten gehört zu den außergewöhnlichsten Schadenereignissen überhaupt. Doch auch für solche seltenen Fälle stellt sich die Frage nach dem Versicherungsschutz. In vielen Standardpolicen ist der direkte Einschlag eines Meteoriten zunächst nicht ausdrücklich als versicherte Gefahr aufgeführt. Schäden am Gebäude oder Hausrat durch den direkten Aufprall sind deshalb in klassischen Wohngebäude- oder Hausratversicherungen häufig nicht automatisch abgedeckt. Versicherungsschutz kann jedoch bestehen, wenn der Einschlag Folgeschäden verursacht. Entsteht durch den Meteoriten beispielsweise ein Brand, greifen in der Regel die üblichen Feuerversicherungen innerhalb der Gebäude- oder Hausratversicherung. Bei Fahrzeugen sieht die Situation anders aus: Wird ein Auto von einem Meteoriten getroffen, kann eine Vollkaskoversicherung den Schaden übernehmen. In bestimmten Fällen kann auch die Teilkasko leisten, etwa wenn durch die Druckwelle ein Glasbruch entsteht oder ein Brand ausgelöst wird. Auch Personenschäden sind grundsätzlich abgesichert – etwa über Unfall-, Invaliditäts- oder Lebensversicherungen. Selbst wenn ein Meteoriteneinschlag äußerst unwahrscheinlich ist, zeigt das Beispiel: Der konkrete Versicherungsschutz hängt stark von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab.
- Armutsgefährdung steigt weiter – inzwischen jeder Sechste betroffenvon germanBroker.net on 31. März 2026 at 4:34
Immer mehr Menschen in Deutschland leben unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Besonders stark betroffen sind Alleinlebende, Alleinerziehende und Arbeitslose. Die Armutsgefährdung in Deutschland hat weiter zugenommen. Nach aktuellen Zahlen galten im Jahr 2025 rund 13,3 Millionen Menschen als armutsgefährdet. Das entspricht 16,1 Prozent der Bevölkerung und damit etwa jeder sechsten Person. Im Vorjahr lag die Quote noch bei 15,5 Prozent. Als armutsgefährdet gelten Menschen mit einem Einkommen unterhalb von 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung. Für Alleinlebende lag diese Schwelle 2025 bei 1.446 Euro netto im Monat, für eine vierköpfige Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 3.036 Euro. Die Schwellenwerte sind deutlich gestiegen – vor allem infolge höherer Einkommen und Preise. Besonders hoch ist das Armutsrisiko bei bestimmten Haushaltstypen. Alleinlebende weisen mit rund 31 Prozent die höchste Quote auf, gefolgt von Alleinerziehenden mit knapp 29 Prozent. Auch der Erwerbsstatus spielt eine zentrale Rolle: Arbeitslose sind mit einer Quote von fast 65 Prozent besonders stark betroffen. Aber auch Nichterwerbstätige und Menschen im Ruhestand liegen über dem Durchschnitt. Über die reine Einkommenslage hinaus sind rund 17,6 Millionen Menschen – gut 21 Prozent der Bevölkerung – von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Damit bleibt soziale Ungleichheit eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen.
- Teure Schäden am Auto: Marderbisse verursachen Rekordkostenvon germanBroker.net on 27. März 2026 at 5:43
Marder können im Motorraum von Autos erhebliche Schäden anrichten. Kabel, Schläuche oder Isolierungen werden von den Tieren häufig zerbissen – mit teuren Folgen für Autofahrer. Die Zahl der Schäden ist zuletzt deutlich gestiegen. Versicherer registrierten rund 252.000 Fälle pro Jahr, bei denen Marder Kabel oder Leitungen in Fahrzeugen beschädigten. Der Gesamtschaden lag zuletzt bei rund 157 Millionen Euro. Besonders betroffen sind Fahrzeuge, die häufig im Freien oder in der Nähe von Grünflächen stehen. Der Motorraum bietet Mardern einen geschützten Rückzugsort – und wird von den Tieren oft als Revier markiert. Autofahrer können das Risiko reduzieren, indem sie regelmäßig einen Blick unter die Motorhaube werfen und mögliche Schutzmaßnahmen nutzen, etwa spezielle Marderschutzsysteme oder Abschreckgeräte. Bei Schäden übernimmt in vielen Fällen die Teilkaskoversicherung die Reparaturkosten.
- Babyboomer im Netz – und was das für ihre Sicherheit bedeutetvon germanBroker.net on 24. März 2026 at 5:37
Immer mehr Menschen ab 65 entdecken soziale Netzwerke für sich. Was früher vor allem Jüngeren vorbehalten schien, gehört heute auch für viele Seniorinnen und Senioren zum Alltag. Doch wer online aktiv ist, ist auch digitalen Risiken ausgesetzt – und genau diese werden häufig unterschätzt. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage nutzen inzwischen 44 Prozent der über 65-Jährigen soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder X. Vor fünf Jahren waren es erst 15 Prozent. Besonders aktiv zeigt sich die Gruppe der 65- bis 69-Jährigen: Zwei Drittel sind dort unterwegs. Ab 75 Jahren sinkt die Nutzung deutlich – dennoch bleibt die digitale Vernetzung für viele Ältere ein wichtiges Instrument, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben, sich zu informieren oder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Mit der wachsenden Nutzung steigen jedoch auch die Gefahren. Phishing-Nachrichten, Fake-Gewinnspiele, Identitätsdiebstahl oder betrügerische Kontaktanfragen treffen längst nicht mehr nur junge Internetnutzer. Gerade ältere Menschen gelten für Kriminelle häufig als besonders attraktive Zielgruppe. Hinzu kommt: Viele unterschätzen ihr persönliches Risiko. Wer soziale Medien nur „zum Lesen“ nutzt, fühlt sich oft sicher – übersieht aber, dass bereits geteilte Informationen, öffentliche Profildaten oder unbedachte Klicks ausreichen können, um Schaden anzurichten. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Digitale Risiken werden oft nicht als solche wahrgenommen. Während klassische Gefahren wie Einbruch oder Haftpflichtschäden selbstverständlich abgesichert werden, denken viele bei Social Media-Nutzung nicht an mögliche finanzielle Folgen. Dabei können kompromittierte Accounts, missbrauchte Fotos oder betrügerische Transaktionen schnell spürbare Auswirkungen haben. Die digitale Teilhabe älterer Menschen ist ein positives Signal für gesellschaftliche Vernetzung und Lebensqualität. Gleichzeitig zeigt der Trend: Mit wachsender Online-Präsenz wächst auch der Bedarf an Aufmerksamkeit, Aufklärung und einem bewussten Umgang mit persönlichen Daten. Denn Sicherheit endet nicht an der Wohnungstür – sie beginnt heute oft im eigenen Profil.
- Sachschäden im Blackout: Versicherungsschutz im Überblickvon germanBroker.net on 20. März 2026 at 5:12
Ein großflächiger Stromausfall im Südwesten Berlins Anfang Januar hat Fragen zum Versicherungsschutz aufgeworfen. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist nicht der Stromausfall selbst versichert, sondern nur daraus entstehende Sachschäden – etwa Leitungswasserschäden, Einbruchdiebstahl oder verdorbenes Gefriergut, sofern vertraglich vereinbart. Der GDV rät bei längeren Ausfällen insbesondere in der kalten Jahreszeit, die Wasserzufuhr abzusperren und von improvisierten Heizlösungen abzusehen. Für Unternehmen kann eine Betriebsunterbrechungsversicherung greifen, wenn ein Sachschaden den Betrieb zusätzlich stilllegt. Die Feuersozietät Berlin Brandenburg empfiehlt, Schäden möglichst innerhalb von 24 Stunden zu melden – telefonisch oder online.
- Fondsbranche auf Rekordkurs – Aktien-ETFs treiben Neugeschäftvon germanBroker.net on 17. März 2026 at 5:11
Die Fondsbranche verzeichnete 2025 das stärkste Neugeschäft seit mehreren Jahren. Besonders Aktien- und Renten-ETFs gewinnen an Bedeutung – immer mehr Menschen beteiligen sich am Kapitalmarkt. Die Fondsbranche blickt auf ein starkes Jahr zurück. Investmentfonds sammelten 2025 netto 154 Milliarden Euro ein. Davon entfielen 86 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, allein 57 Milliarden Euro auf Aktien- und Renten-ETFs. Insgesamt verwalten Fondsgesellschaften in Deutschland inzwischen rund 4.851 Milliarden Euro – ein neuer Höchststand. Besonders gefragt sind Aktienfonds mit einem Vermögen von 932 Milliarden Euro, davon 405 Milliarden Euro in ETFs. Auch Rentenfonds verzeichneten kräftige Zuflüsse von über 30 Milliarden Euro, vor allem in Produkte mit kurzen Restlaufzeiten oder Unternehmensanleihen. Dagegen zogen Anleger aus offenen Immobilienfonds per saldo Gelder ab. Parallel wächst die Zahl der Wertpapierdepots deutlich. Die Bundesbank zählt mittlerweile 37 Millionen Depots – 14 Millionen mehr als noch 2020. Das unterstreicht den Trend: Immer mehr Menschen nutzen Wertpapiere als Baustein für Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Auch institutionelle Investoren bleiben aktiv. Spezialfonds verzeichneten ein nahezu verdoppeltes Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt zeigt sich: Die Teilhabe am Kapitalmarkt nimmt weiter zu, und Fonds spielen dabei eine zentrale Rolle.
